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HR4-Tour 2012 - Tag 3: Von Wiesbaden nach Bad Homburg

Start der Radtour in Wiesbaden
 
Vorbeifahrt am Wiesbadener Hauptbahnhof
Bad Homburg: Kurpark | Am letzten Tage der hr4-Radtour 2012 waren 60 Kilometer zwischen den Bäderstädten Wiesbaden und Bad Homburg zurückzulegen.

Von Wiesbaden zum Regionalparkzentrum
Die ersten Kilometer der Radtour waren den meisten Radfahrern schon bekannt. Es ging nämlich aus Wiesbaden genauso hinaus wie am Vortage hinein. Am Stadtrand waren wieder die Bahnstrecken nach Niedernhausen und zur ICE-Strecke zu überqueren. Vorher war am Wegesrand ein Schild "Bahnanlage" zu sehen, d.h. der Weg bei den Gleistrassen war möglicherweise als Zugang zu den Bahnanlagen angelegt worden.
Für den letzten Tag war wie in den vergangenen Jahren nur eine Pause vorgesehen, welche am Regionalparkzentrum bei Flörsheim geplant war. Vorher konnte man aber noch einige Regionalpark-Objekte am Wegesrand sehen. Die Regionalparkmitarbeiter wiesen mit einem Banner auf eine etwas abseits des Weges gelegene Aussichtsplattform hin, welche die Form eines riesigen Vogelnests hatte. In Sichtweite lag auch die Deponie Flörsheim-Wicker, auf der nicht nur Strom durch Solarzellen oder Kompostierung von Abfällen erzeugt wird, sondern die auch durchaus ein Ausflugsziel für die Freizeit sein kann. An dem großen Kraftwerk gibt es nämlich eine riesige Kletterwand, an der Kletterer mit passender Ausrüstung ihrem Hobby nachgehen können, was auch gerade jemand tat.
Nach der Vorbeifahrt an der Deponie ging es ein Stück bergab. Leider war direkt danach ein steiler Hang zu überwinden, der wegen seiner Lage sogar zum Anbau von Wein genutzt wurde.
Ein auffälliges Monument am Wege war eine steinerne Himmelsleiter. Eher unauffällig hingegen war ein Damwildgehege an einem Waldstück. Die Regionalparkmitarbeiter standen ein Stück weiter an der "Aussichtsbastion A3", welche einen Blick auf die Gegensätze der Region erlauben soll. Von dort aus kann man etwa eine volle Autobahn A3 mit benachbarter ICE-Trasse neben grünen Landschaften betrachten.
Eine Begrüßung der anderen Art gab es kurz vorm Ziel in Weilbach, wo zwei Fans an der Strecke die Radtour mit einer hr4-Fähnchen, Bitburger-Flagge (kein Sponsor der Radtour) und Musik begrüßten.

Im Regionalparkzentrum
Beim Regionparkzentrum (Regionalpark Portal Weilbacher Kiesgruben) gab es für die Pause Sitzgelegenheiten, Verpflegung und Unterhaltungsprogramm, wozu auch die am letzten Tage üblichen Danksagungen für die Helfer gehörten. Interessanter waren jedoch die Angebote vom Regionalparkzentrum: Am imposantesten ist der Aussichtsturm mit einer Aussichtsplattform in 27 Meter Höhe. Die Plattform besitzt sogar ein Glasfenster im Boden, welches den direkten Blick nach unten gestatettet. Auf dem Gelände gibt es einen Spielplatz und eine etwa zwei Meter hohe, aber recht lange Kletterwand. Im Keller des Besucherzentrums kann man sich die beeindruckende Fotoausstellung "Warum ist Landschaft schön?" oder zwei Kurzfilme anschauen.

Vom Regionalparkzentrum nach Gonzenheim
Auch auf dem letzten Stück der Strecke verzichteten die Regionalparkmitarbeiter nicht darauf, auf die Besonderheiten am Wege hinzuweisen. Eine war die "Safari-Route von der Nidda zum Opelzoo".
In Eschborn mussten viele Radler erst einmal eine kurze Pause am Bahnübergang einlegen, da gerade eine S-Bahn Richtung Frankfurt fahren wollte. Außerdem kam hier die Radtour 2012 zum ersten Male mit Regen in Berührung. Erst fielen nur einige, dann etwas mehr Tropfen. Da es bei Dauerberieselung mit enstsprechender Wassermenge zu nass geworden wäre, zogen viele Radler Regenkleidung an. Es lohnte sich dann aber doch nicht, da schon bei Erreichen des Ortsrands kein Regen mehr fiel.
Aufmerksame Radler konnten in den Kreiseln in Eschborn merkwürdige Gebilde sehen. Es handelte sich um Kunstwerke mit der Bezeichnung "Flowers", welche 2009 bei der Kunstausstellung "Blickachsen" im Bad Homburger Kurpark gezeigt wurden.
Nahe der U-Bahn-Haltestelle gab es den letzten Besuch der Regionalparkmitarbeiter. Sie wiesen auf die zwei Agrar-Labyrinthe in den Farben blau und rot am Wegesrand hin. Diese sind allerdings erst nach dem Hessentag in Oberursel entstanden, so dass sie nicht von den zahlreichen vorbeikommenden Hessentagsbesuchern wahrgenommen werden konnten.
In Sichtweite gab es außerdem noch einen letzten Getränkestopp. Mit dem hatte mancher Radler nicht mehr gerechnet, da man ja schon fast schon am Ziel war, welches in weniger als einer halben Stunde erreicht werden konnte. Endpunkt war nicht der Bad Homburgs Kurpark, sondern die Albin-Göhring-Halle in Gonzenheim, wo viele Tourteilnehmer ihre Autos abgestellt hatten.

Amazing Thailand
Die Ankunft in Gonzenheim war früh genug, um anschließend noch einer Empfehlung des Bad Homburger Oberbürgermeisters zu folgen: ein Besuch der im Kurpark jährlich stattfindenden Veranstaltung "Amazing Thailand", welche das größte Thai-Festival in Deutschland ist. Rund um die nahe der Sala Thai aufgebauten Zelte tummelten sich viele Leute auf den Wiesen, unter denen sich ein hoher Anteil an asiatisch aussehenden Gästen befand. Man konnte sich verschiedene traditionelle Tänze auf der Bühne anschauen oder an einem der vielen Stände exotische Nahrungsmittel, Kunsthandwerk, touristische Informationen, Blumen, Kleidung, traditionelle Medizin oder auch eine Thai-Massage erhalten. Zahlreiche Besucher drängten sich zwischen den Ständen, aber Gäste in Radfahrerkleidung waren nicht zu erkennen - man kann also schließen, dass sich die Tourteilnehmer lieber auf den Heimweg gemacht hatten.

geplantes Programm
km 0: Start am Schlossplatz in Wiesbaden um 9:30 Uhr
km 31.7: Pause am Regionalparkzentrum bei Flörsheim von 11.15 bis 13.15 Uhr
km 60.6: Ankunft an der Albin-Göhring-Halle in Gonzenheim gegen 15.30 Uhr

Links
Alle Beiträge zur hr4-Tour
Auftaktkonzert in Bad Homburg
HR4-Tour 2012 Tag 1
HR4-Tour 2012 Tag 2
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