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Axel Rudi Pell präsentiert „The Crest“ am 17. Juli live in Bad Endbach: Die angesagte Hart-Rock-Band präsentiert ihre Show im Oxygen-Club

Wann? 17.07.2010 20:00 Uhr

Wo? Eventclub Oxygen, Am Bewegungsbad 4, 35080 Bad Endbach DEauf Karte anzeigen
  Bad Endbach: Eventclub Oxygen | Bad Endbach. „Axel Rudi Pell“ für viele die zur Zeit angesagteste deutsche Hart-Rock-Band präsentiert ihr neuestes Album: „THE CREST“ am Samstag, 17. Juli ab 29 Uhr live im OXYGEN-CLUB in Bad Endbach.
Es reißt nicht ab und sie geben nicht auf, die Verantwortlichen des OXYGEN-CLUB. Wieder ist es ihnen gelungen, einen Hochkaräter in die Provinz nach Bad Endbach zu locken. Der Tour-Plan ist beeindruckend, von Auftritten in der Schweiz (Pratteln bei Basel) über die Niederlande, von Hamburg über Berlin bis nach München – da reiht sich der Spielort Bad Endbach ein als wäre es ein Witz – aber weit gefehlt, ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum LIVE –Club, der sich in Deutschland zu etablieren scheint, ist gesetzt.
In fast allen Musikmagazinen Deutschlands waren Berichte mit Tour-Plan abgedruckt im Internet auf diversen Internet-Seiten wurde geworben – so ist es kein Wunder, dass mehr als die Hälfte der Kartenvorverkäufe eine Anreise von mehreren Hundert Kilometern in Kauf nehmen. „Der Kartenverkauf mit der weitesten Anreise kommt diesmal sogar aus Kanada, die das Konzert mit einem Deutschlandaufenthalt koppeln“, so Ralph Motzer vom Oxygen-Club, „wahre Fans eben, die unseren Ort über die Grenzen hinaus bekannt machen!“
Mehr unter: www.axel-rudi-pell.de und www.oxygen-club.de.
Am Samstag, 17. Juli wird ab 21 Uhr im Bad Endbacher Kultur-, Sport und Freizeitzentrum, Am Bewegungsbad 4, in 35080 Bad Endbach wieder heftig gerockt. Einlass ist ab 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf für 25 Euro, aber auch noch an der Abendkasse für fünf Euro mehr. Weitere Informationen unter der Hotline 02776 911280.

AXEL RUDI PELL - THE CREST
In Zeiten rastloser Neuorientierung und einer immerwährend hektischen Suche nach möglichst spektakulären Innovationen erweist sich Axel Rudi Pell als feste Größe, als Fels in der Brandung und verlässlicher Bewahrer seiner unbestrittenen Stärken. Selbstbewusst und zugleich couragiert hat er seiner Band einen weiterhin konventionellen Kurs verordnet und setzt mit seinem neuesten Album The Crest mehr denn je auf traditionelle Werte. „The Crest klingt absolut typisch für mich und meine Band. Auf eine gewisse Weise gehen wir mit den neuen Stücken sogar back to the roots. Außerdem bin ich stolz darauf, dass es auf The Crest keine einzige Doublebass-Nummer gibt“, erklärt Pell. Der Gitarrist und Songschreiber weiß, dass er mit dieser Entscheidung nicht etwa archaisch handelt, sondern sogar an der Speerspitze moderner Entwicklungen steht: Seit Monaten vermelden die Auguren aus Amerika, England oder auch Skandinavien, dass zunehmend mehr Bands wieder auf Schlagzeug-Arrangements setzen, die der Melodieführung des betreffenden Songs entsprechen.
Auch sein 13. Studioalbum überzeugt durch variantenreiche Kompositionen an der Schnittstelle zwischen Melodic Metal und Hard Rock. Vor allem die seit zwölf Jahren etablierte Zusammenarbeit zwischen Pell und seinem amerikanischen Sänger Johnny Gioeli erlebt auf The Crest eine erneute Sternstunde. Die raue, charismatische Stimme des Amerikaners passt perfekt zu den tiefmelodischen Stücken der Axel Rudi Pell Band, die wiederum ihrem Frontmann perfekt den Boden bereitet, um sein Timbre in voller Pracht entfalten zu können.
„Natürlich stammen die Grundzüge der Melodien und Texte von mir, allerdings wäre ich schlecht beraten, wenn ich auf Johnnys Vorschläge nicht eingehen würde“, sagt Pell, „bei uns herrscht echtes Teamwork.“
Aber es gibt auch Neuerungen auf The Crest: Zum ersten Mal zeichnet Axel Rudi Pell selbst für die Produktion der Scheibe verantwortlich. Zwischen November 2009 und Januar 2010 haben er, Bassist Volker Krawczak, Keyboarder Ferdy Doernberg und Schlagzeuger Mike Terrana in den Bochumer ´W.A.T-Studios` die neun Tracks (plus Intro) eingespielt. Den Gesang hat Pell mit seinem Frontmann Gioeli via Skype detailliert erarbeitet, eingesungen hat Gioeli seine Parts in den USA. Gemischt wurde das Album dann wie gewohnt von Charlie Bauerfeind in den ´Mi Sueno Studios` auf Teneriffa und in den ´Twilight Hall Studios` Grefrath, den heiligen Räumen der Kollegen von Blind Guardian.
Einzelne Tracks hervorzuheben verbietet sich eigentlich angesichts der kompositorischen Dichte des Albums. Dennoch sei erwähnt, dass Axel Rudi Pell mit dem achtminütigen ´Dark Waves Of The Sea` eine Fortsetzung seines Klassikers ´Oceans Of Time` aus der Taufe hebt (inklusive unüberhörbarer Zitate zur Vorlage) und mit ´Noblesse Oblige (Opus # 5 Adagio Contabile)` das Album durch eine gelungene Instrumentalnummer auflockert. Und natürlich darf mit ´Glory Night` auch die große Pell-Ballade auf dieser Scheibe nicht fehlen.
Die Hausaufgaben sind also mit Bravour erledigt, bereits unmittelbar nach der Veröffentlichung von The Crest wird die Axel Rudi Pell Band ihren neuesten Wurf auf Tournee vorstellen: Ab Mai findet der erste Teil der Tour statt, im Sommer werden diverse große Festivals folgen, bevor im Herbst 2010 dann der zweite Teil der The Crest-Konzerte startet. Nach den glänzenden Resonanzen auf die gemeinsamen Shows mit Heaven And Hell im Sommer 2009 kann sich Pell dabei durchaus auch eine weitere Co-Headliner-Tour mit einem namhaften Act vorstellen. „Es hat riesigen Spaß mit Heaven And Hell gemacht, für ein ähnliches Konzept wäre ich jederzeit wieder zu haben.“
HISTORIE
Pells Karriere begann 1980 mit der Formation Steeler, einer Band, die von ihrem kommerziell erfolgreichsten Werk Strike Back mehr als 30.000 Exemplare verkaufen konnte und 1988 ihr viertes und letztes Album Undercover Animal veröffentlichte. Im November des gleichen Jahres formierte Pell mit Jörg Deisinger (Ex- Bonfire), Schlagzeuger Jörg Michael, Bassist Thomas Smuszynski (Ex- U.D.O.) und dem amerikanischen Sänger Charlie Huhn (Ted Nugent, Gary Moore, Victory) seine eigene Band. Bereits ein Jahr später stand mit Wild Obsessions das Debütalbum in den Geschäften, gefolgt von Nasty Reputation, für das Pell den US-Frontmann Rob Rock (M.A.R.S, Impellitteri) verpflichtete, der jedoch schon auf der anschließenden Deutschlandtournee durch den ehemaligen Malmsteen-Sänger Jeff Scott Soto ersetzt wurde.
Mit Soto als neues Bandmitglied untermauerte das dritte Album Eternal Prisoner (1992) nachhaltig, dass die Gruppe von Beginn an einen eigenen, unverwechselbaren Stil gefunden hatte. Im darauf folgenden Jahr veröffentlichte Pell The Ballads, ein Album mit seinen gelungensten Rock-Balladen. Mit Between The Walls (1994) und dem Live-Album Made In Germany hielt der Bochumer auch in der post-Grunge Ära unbeirrbar an seinem typischen Stil fest. Das folgende Black Moon Pyramid (1996) konnte sich als zweites Pell-Album in Folge in den deutschen Albumcharts platzieren. Mit einem thematisch durchgehenden Konzept über übersinnliche Geschichten kam ein Jahr später das achte Opus Magic in die Läden. Auch Magic verzeichnete eine Charts-Notierung, gefolgt von Oceans Of Time, dem bis dato meistverkauften Album der Axel Rudi Pell-Band, und der Fortsetzung des Balladenkonzeptes (The Ballads II, 1999). Nach dem Ausstieg von Jeff Scott Soto heuerte Pell für die Produktion von Oceans Of Time, The Ballads III und die 2000er Veröffentlichung Masquerade Ball den amerikanischen Sänger Johnny Gioeli (Ex- Hardline) an, der mit seiner charakteristischen Stimme anschließend auch Shadow Zone (2002) und Kings & Queens (2004) nachhaltig veredelte. Mit Mystica (2006) und dem Cover-Werk Diamonds Unlocked schlossen sich zwei weitere Klassewerke an. Das bis dato letzte Studioalbum Tales Of The Crown (2008) überraschte mit einigen Neuerungen und schaffte es bis auf Platz 41 der deutschen Albumcharts. Ein ähnlicher Siegeszug dürfte sich nun mit The Crest wiederholen lassen.
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