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Ortsbeirat Landau wählt Tino Hentrich an die Spitze

Der neue Ortsbeirat mit Ortsvorsteher Tino Hentrich (Mitte), Daniel Sorgatz (links), Ralf Meier (rechts) sowie (stehend von links) Udo Jost (Magistrat), Oliver Rest, André Boos, Wilfried Herwig (Nachrücker), Horst Wagener und Werner Schäfer (stellvertretender Ortsvorsteher).
Bad Arolsen: Rathaus Landau |

Tino Hentrich, der bei der Kommunalwahl mit einem Nein zum Amt des Ortsvorstehers angetreten war, zollte dem Wahlergebnis von 782 Stimmen (27 Prozent) Respekt und steht nach einstimmigem Votum des Ortsbeirats wieder an der Spitze.

„Landau kann nichts besseres passieren“, kommentierte sein Vorgänger Jürgen Mewes bei der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirats im Rathaus. Er war noch einmal in die Bresche gesprungen, als Tino Hentrich das Amt 2012 aus beruflichen Gründen abgegeben hatte. Einstimmig zum Stellvertreter gewählt ist Werner Schäfer.

Großer Dank galt Gunthard Ohm und Jürgen Mewes zum Abschied aus dem Ortsbeirat.

Jürgen Mewes war 33 Jahre lang Mitglied, davon 14 Jahre als Ortsvorsteher und acht Jahre als Stellvertreter. Auch im Stadtparlament war er aktiv (1997 bis 2006). Aus der Viehmarkts-
kommission scheidet er nach 19 Jahren ebenfalls aus. Udo Jost (Magistrat) nannte Mewes einen „fairen, ehrlichen, aufrechten Streiter für die Interessen der Bergstadt“.

Gunthard Ohm gehörte dem Ortsbeirat von 1993 bis 2001 und von 2011 bis 2016 an, davon anderthalb Jahre als stellvertretender Ortsvorsteher. Als „Baufachmann“steht er weiter beratend zur Seite und möchte vor allem die Flurbereinigung begleiten.

Dank galt auch Rainer Viering, der seit 15 Jahren Schriftführer ist und das auch bleibt.

Wegen knapper Kassen habe es in der Vergangenheit kaum Spielraum für Gestaltung und Entwicklung gegeben, sagte Tino Hentrich. Das werde sich ändern, hofft er, und nannte den wieder aufgestockten städtischen Zuschuss für das Freibad als positives Beispiel.

Das Projekt Landliebe als Denkprozess, Handlungsfeld und Antwort auf den demographischen Wandel soll direkt in die Arbeit des Ortsbeirats einbezogen werden. „Landliebe-Sitzungen wird es nicht mehr geben. Diese Themen besprechen wir hier.“

Hentrich skizzierte die aktuelle Agenda, zu der Leerstand und Bauplätze ebenso gehören wie die Grundschule und die Flurbereinigung. Die Infrastruktur halten auf lange Sicht sei oberstes Ziel.

Dem Stadtparlament gehört neben Tino Hentrich (CDU), Gerhard Schäfer und Mareike Alsfasser (Offene Liste/FWG) auch Christopher Ohm (CDU) aus Landau an, teilte der Wetterburger Ortsvorsteher und Zuhörer Gerd Frese mit.
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