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Schützengilde Landau: 1. Ausmarsch für "bessere Formation" und "imposantere Gestalt"

Bad Arolsen: Stuken Landau |

Ausmärsche sind im Waldeckschen seit 1670 belegt: An zwei oder drei Sonntagen vor dem Schützenfest gab es damals schon Auszüge mit Musik, heißt es in der gerade veröffentlichten Festschrift der Landau Schützengilde. Ihr Zweck: "den einzelnen Körperschaften eine bessere Formation und somit demnächst den Festzügen eine imposantere Gestalt zu geben". Nicht nur diesen Zweck hat der erste Ausmarsch der Landauer Gilde am 29. April 2017 durchaus erfüllt.

Begleitet vom Spielmanns- und Fanfarenzug, machten sich die Gewehrgruppe, die Musketiere, Pikeniere, Reiter und Fußvolk vom Marktplatz aus auf den Weg. Ziel ist traditionell der Stuken.

Hier gab es Gelegenheit für die Reiter, ihre Pferde an Musik und Menschenauflauf zu gewöhnen. Außerdem fand ein Exerzitium für die Pikeniere statt, übten die Musketiere das Schießen mit Lunte und Schwarzpulver und der Spielmannszug das Marschieren.

Die Schützengilde verköstigte Mitglieder und Gäste und stimmte sich mit geselligen Stunden auf dem ehemaligen Festplatz im früheren Hutewald auf das bevorstehende große historische Fest (27./28. Mai, 2. bis 5. Juni 2017) ein.

Das Programm ist unter www.schuetzenfest-landau.de veröffentlicht.
Einen Beitrag zur Festschrift "Die Schützengilde Landau in fünf Jahrhunderten" findet Ihr hier.
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