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Schützengilde 1517 Landau: Schätze bestaunen beim Kleinodputzen

Die Königskette.
Bad Arolsen: Feuerwehrgerätehaus Landau | In zwei schweren Truhen ruhten sie vier Jahre lang: die Kleinodien der Schützengilde 1517 Landau. Jetzt sind sie unter Aufsicht gezählt und wieder blank geputzt worden, denn das Königspaar Christina und Gerhard Drunk hatte zum Kleinputzen eingeladen.

Jedes Kleinod für sich ist ein Stück Zeitgeschichte und dokumentiert einen guten Teil der fast 500jährigen Geschichte der Schützengilde. Zum historischen Schützenfest zu Pfingsten 2013 müssen sie alle natürlich blank geputzt sein, und dafür sorgten viele Hände mit Zahnbürsten und spezieller Lauge.

Goldschmied Ulf Stracke, Mitglied der Schützengilde, hatte ein fachmännisches Auge auf das gesellige Arbeiten im Feuerwehrgerätehaus. Versammelt waren hier außer dem Königs- und dem Kinderkönigspaar auch der Ehrenvorstand, der aktive Vorstand der Schützengilde, die ehemalige Königspaare und Familenangehörige.

39 Kleinodien zeugen von Amtszeiten der Kinderkönige, und 90 dokumentieren die Regentschaft der "großen" Könige. Die Zeiten, da die Schützenbrüder Kleinodien und sogar Land verkauften, um das Schützenfestbier bezahlen zu können, sind zum Glück vorbei, wie Hartmut Schröder (stellvertretender Vorsitzender) betonte.

Bei der Begrüßung hatte Schützenkönig Gerhard Drunk (auch Vorsitzender) verkündet, warum das Putzen jetzt angesagt war: Noch 60 Tage sind es, bis das historische Schützenfest mit dem Bäume-Aufstellen am Donnerstag vor Pfingsten beginnt.
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