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AWO Helsen erkundet den Kellerwald

AWO-Gruppe vor dem NationalparkZentrum
Während eines Tagesausflugs haben die Mitglieder der AWO Helsen Schönheit und Vielfalt der heimischen Region genossen. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee, der möglicherweise bald als Weltnaturerbe gekürt werden soll, war das Ziel der diesjährigen Herbstfahrt des Ortsvereins.
Eröffnet wurde das Programm mit einer Planwagenfahrt durch den Nationalpark. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist der einzige Nationalpark in Hessen und verfügt über eines der grössten unzerteilten Buchenwaldgebiete.
Die erste Haltestelle wurde eingelegt an einem Kohlemeiler. Der Ursprung des Namens Kellerwald wird auf zwei verschiedene Weisen gedeutet: Ab etwa 1600 wurde der Wald intensiv durch die Köhlerei zur Gewinnung von Holzkohle genutzt, welche die zahlreichen Eisen- und Kupferwerke für ihre Schmelzöfen als Brennstoff benötigten. So entstand der Name „Köhlerwald“ oder mundartlich „Köllerwald“. Eine weitere Deutung bezieht sich auf den durch die intensive Nutzung stark gelichteten Wald = „Kahler Wald“. Aus „Köllerwald“ bzw. „Kahler Wald“ soll durch Lautverschiebung der Name „Kellerwald“ entstanden sein.
Auf dem 545 Meter hohen Quernst betrachtete man die Ruine Quernstkirche und die Quernstkapelle.
Nach der 2Stundigen Kutschfahrt ging es zum NationalparkZentrum in Vöhl-Herzhausen, wo eine Führung durch die Ausstellung gebucht war. Die ungewöhnliche Perspektiven und Exponaten zum Thema Wildnis, sowie der 4D-Film wurden mit viel Begeisterung aufgenommen.
Auf dem Heimweg wurde im Bus noch ein Buch über den heimischen „Boggel“ verlost, ein Tierchen dass es nur in Buchenwälder gibt. Mit diesem lustigen Einfall wurde einen spannenden Tagesausflug entspannt beendet.
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Weiterveröffentlichungen:

Waldeckische Landeszeitung | Erschienen am 02.10.2010
Frankenberger Zeitung | Erschienen am 04.10.2010
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