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Erschreckender Fund in Diemelstadt-Rhoden

Das tote braun-weiße Kaninchen im weißen Karton.
Erschreckender Fund in Diemelstadt-Rhoden
Am Samstag, 29.10.2012, machte ein aufmerksamer Spaziergänger einen erschreckenden Fund. An einem Feldweg neben der Palettenfabrik in Diemelstadt-Rhoden hing im Gestrüpp ein Handtuch, darunter lag, etwas unter Gras versteckt, ein Schuhkarton. Mit dem Fuß öffnete der Mann den Karton und darin lag in Heu und Stroh gebettet, ein totes Hauskaninchen. Da der Mann seine Kinder dabei hatte, verließ er zunächst den Feldweg und kehrte am darauffolgenden Tag erneut an die Fundstelle zurück. Als er den Feldweg weiter entlang ging, fand er ein paar Meter weiter einen weiteren verklebten Schuhkarton, den er aber nicht öffnete.
Am Montag teilte man telefonisch den Fund dem Tierschutzverein Bad Arolsen mit, worauf eine Mitarbeiterin die beschriebene Stelle aufsuchte. Der erste Karton war schnell zu finden, er war offen und tatsächlich lag darin ein totes Hauskaninchen. Das tote Tier war auf Heu und Stroh gebettet. Der zweite Schuhkarton lag etwas versteckter, ein paar Meter weiter, unter einer Grasnarbe. Dieser Karton war zugeklebt und auch darin befand sich ein totes Hauskaninchen. Dieses war in ein Handtuch eingebettet.
Die Mitarbeiterin des Tierschutzvereins Bad Arolsen nahm die Kartons an sich und brachte sie zur tierärztlichen Untersuchung nach Bad Arolsen. Beide Kaninchen schienen noch relativ jung zu sein und wiesen noch keine größeren Verwesungsspuren auf, so dass die Vermutung nahe liegt, dass sie noch nicht sehr lange dort draußen im Gestrüpp lagen.
Ob die Tiere bei Ihrer ,,Beerdigung“ noch lebten oder schon tot waren, bleibt offen. Auf Grund dessen, dass die beiden Tiere in Stroh bzw. in ein Handtuch eingewickelt waren, ist zu hoffen, dass die Kaninchen bereits tot waren. Dennoch: Nur in einem Karton irgendwo im Nirgendwo seine Tiere zu verscharren ist alles andere als im Sinne des Tierschutzgedankens. Diese Art der ,,Beerdigung“ von Haustieren ist außerdem verboten! Auch Haustierbeerdigungen unterliegen gesetzlichen Richtlinien, die man nicht einfach übergehen kann.
Wir, der Tierschutzverein Bad Arolsen, würden gerne wissen, wer seine Tiere dort einfach verscharrt hat. Da auf dem einen Schuhkarton noch ein Stückchen einer Adresse zu erkennen ist, scheinen die ,,Tierentsorger“ aus Diemelstadt oder der näheren Umgebung (Nachbardörfer) zu kommen. Außerdem fährt niemand ewig lange Wege, um dann seine Tiere doch nur in die Feldmark zu werfen.
Es handelt sich um ein braun-weißes und ein weißes Hauskaninchen.
Wer kann Angaben zu diesen Tieren machen, bzw. weiß, wessen Kaninchen plötzlich verschwunden sind. Kennt jemand die Kartons, bzw. weiß, wer in letzter Zeit in seiner Nachbarschaft solche Ware geliefert bekommen hat. Bitte helfen Sie, denn so kann man seine Tiere nicht einfach ,,entsorgen“!
Selbstverständlich können die Hinweise anonym angegeben werden!
Telefon: 0 56 91 / 62 99 45
Telefax: 0 56 91 / 62 99 45
 E-Mail: info@tierschutzverein-bad-arolsen.de
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10 Kommentare
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Johanna M. aus Stemwede | 14.10.2012 | 23:51  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 15.10.2012 | 02:35  
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Andrea Eckhardt aus Bad Arolsen | 16.10.2012 | 09:52  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 16.10.2012 | 15:20  
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Andrea Eckhardt aus Bad Arolsen | 16.10.2012 | 22:04  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 17.10.2012 | 02:03  
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Silke M. aus Burgwedel | 17.10.2012 | 14:18  
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Mandy von der Promenade aus Bad Kösen | 17.10.2012 | 15:23  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 17.10.2012 | 21:10  
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Martina (Tina) Reichelt aus Bad Kösen | 17.10.2012 | 21:12  
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