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JU Bachtal: Politischer Stammtisch mit der stv. JU-Landesvorsitzenden Katrin Poleschner

Zu einem „JUngen Forum vor Ort“ konnte die Junge Union Bachtal am 27.06.2010 in Burghagel die stellvertretende Vorsitzende der JU Bayern, Katrin Poleschner, begrüßen. Die junge Neu-Ulmer Kreisrätin referierte zum Thema „Die Parteireform der CSU und die Rolle der Jungen Union“.

Poleschner berichtete darüber, dass mittlerweile über 60 Veranstaltungen in den Kreisverbänden zum Leitbildprozess 2010 stattgefunden hätten. Die Rückmeldung von der Basis werde ernst genommen. Sie verstehe den Leitbildprozess aber auch tatsächlich als Prozess, der über Jahre hinweg vorangetrieben werden müsse. Auf die Nachfrage, wie es dabei weitergehe, meinte Poleschner: „Ich weiß nicht genau, wie es weitergeht. Demnächst beschließt der Parteitag über die Anträge der Arbeitsgemeinschaften“.

Die JU Bayern beschäftige sich unter anderem mit Themen wie Frauenquote, Internetortsverbände, Probemitgliedschaft und der Urwahl des Parteivorsitzes. Beim Thema „Frauenquote“ gab die Referentin zu bedenken, dass diese nur den Frauen etwas bringe, die sowieso schon in der Partei seien. Das Mentoring-Programm der Frauenunion sei dagegen ein guter Weg, durch die Begleitung eines Mandatsträgers Interesse auch bei Nicht-Mitgliedern zu wecken. „Ich wünsche mir, dass das Mentoring-Programm auf die ganze CSU ausgedehnt wird“, so Poleschner.

Sie bemängelte, dass gerade Mitglieder der JU in vielen CSU-Ortsverbänden nicht so gefördert werden, wie es der Fall sein sollte. „Die Bemühungen und die Sorge des CSU-Kreisvorstandes um Nachhaltigkeit sind auch für die Junge Union entscheidend“, antwortete Poleschner auf die Frage, inwieweit die JU vom Erfolg der CSU profitiere. „Das Schlimmste ist, zu resignieren und nichts zu machen“, warnte Poleschner.

Als positives Beispiel in Bayern nannte sie die gute Kooperation zwischen der JU Günzburg und dem Abgeordneten Alfred Sauter: „Da geht was voran.“ Als Aufgabe der JU in der CSU sieht Poleschner, die Vernetzung innerhalb Bayerns voranzutreiben: „Wir müssen offener werden, mehr wagen.“ Internetdiskussionsforen und Mitgliederbefragungen seien notwendige Kommunikationsformen.
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