Sippel im Vollrausch, Sippel im Puff – Wird Torwart-Talent vom 1. FCK zur Skandalnudel?

Sippel, Ilicevic und Petsos sollten sich wieder ganz auf Fußball konzentrieren. (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de) (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)
Während der Saison hat Torwart-Talent Tobias Sippel (23) seinen Stammplatz zwischen den Pfosten beim 1. FC Kaiserslautern an Nachwuchshoffnung Kevin Trapp (20) verloren. Nun ist Sippel dabei, auch noch seinen Führerschein, eine Menge Geld und Ansehen zu verlieren. Wie die Bild-Zeitung informiert, hat sich der Ersatzkeeper der Roten Teufel nämlich einen Auto-Trip zum Tripper geleistet.

Drei Lauterer auf Crash-Kurs
Zusammen seinen Kollegen aus dem Mittelfeld der Lauterer, Ivo Ilicevic (24) und Thanos Petsos (20) schlug Sippel am Wochenende gehörig über die Stränge. Erst tranken sich die drei Fußball-Profis auf dem Altstadtfest in Kaiserslautern ordentlich einen an, dann kreuzten sie auf einen Seitensprung in der Diskothek „Nachtschicht“ auf, ehe sie ins Auto stiegen. Wer gefahren ist, steht noch nicht in den Medien. Der BMW M3 mit dem das FCK-Trio unterwegs war, ist jedenfalls auf Sippel zugelassen. Mit diesem Gefährt rammten die Fußballer zuerst ein parkendes Fahrzeug und gingen danach in den Puff. Ein Anwohner hatte die Sachbeschädigung am anderen Vehikel allerdings gesehen und die alarmierte die Polizei. Die Beamten holten Ilicevic, Petsos und Sippel auch prompt aus dem Eros-Center.

Welcher Lauterer holt seine Punkte künftig für Flensburg?
Konsequenzen wird dieser Alkohol-Ausflug ins Bordell mit Fahrerflucht sicherlich noch haben. Rechtliche wie auch Strafmaßnahmen seitens des Vereins, dessen Image Ilicevic, Petsos und Sippel mit ihrem nächtlichen Ausflug erheblich geschadet haben. FCK-Manager Stefan Kuntz ist jedenfalls stocksauer über die Dummheit seiner drei Kicker. Einen der drei Spieler wird es aber um einiges härter treffen, als die Beifahrer. Denn bei Unfallflucht in Kombination mit Trunkenheit wird der Führerschein für neun Monate entzogen. Dazu kommen sieben Punkte in Flensburg und eine ans Einkommen gekoppelte Geldstrafe. Wenn Fußball-Profis sich Verkehrsdelikte leisten, freuen sich die Begünstigten der Geldstrafe in der Regel mehr als bei Normalverdienern.

Ob die drei Spieler tatsächlich alle Geschlechtsverkehr im Puff hatten, ist noch nicht bekannt. Ob sie in der „Nachtschicht“ nicht nur auf einen Abstecher vorbeigeschaut haben, sondern sich auch einen sexuellen Seitensprung geleistet haben, ist noch fraglicher – wieso sollten sie denn sonst anschließend noch ins Bordell fahren? Und auch die Sache mit dem Tripper war eher eine flapsige Formulierung denn Fakt. Inzwischen sind die drei gescholtenen Profis mit der Mannschaft im Trainingslager in Herxheim. Doch ihr Bordell-Trip im Suff wird das Trio noch einholen - denn in diesem Fall ist nicht der BMW M3 des jungen Torwarts auf der Überholspur.
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2 Kommentare
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Christoph Müller aus Stuttgart | 06.07.2011 | 15:05  
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Niklas Honig aus Augsburg | 11.07.2011 | 10:32  
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