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Schwimmteam Neusäß beim ersten Kräftemessen des Jahres

Felix Odau gewinnt jedes seiner Rennen im Jahrgang 2009 (Foto: Lena Pfitzmaier)
 
Siegerehrung des 100m-Lagen-Finales im Jahrgang 2007: Elena Moreira dos Santos (1.), Lena Wolf (2.) und Alina Meiller (3.) (Foto: Manuel Moreira dos Santos)
Am vergangenen Wochenende des 12. und 13. Januar 2019 trat das Schwimmteam Neusäß zum ersten Wettkampf im Jahr 2019 an. Im Haunstetter Hallenbad fand das 34. Augsburger Zirbelnuss-Schwimmen statt. Unter 14 teilnehmenden Vereinen waren diesmal zahlreiche Teams aus dem Großraum München vertreten. Trotz der starken Konkurrenz konnte sich das Schwimmteam in der Gesamtwertung den dritten Platz sichern.

Dieser Wettkampf bot für viele Kinder der Aufbaumannschaften die Möglichkeit, erste Wettkampferfahrungen über 50m- und 100m-Strecken zu sammeln. Besonders gut lief es für Emilia Bauer (2011), die bei jedem Start den ersten Platz erreichte und somit auch die Gesamtwertung in ihrem Jahrgang gewann. Zoe Müller und Tamara Eicher wurden in der Gesamtwertung des Jahrgangs 2010 Zweite und Dritte. Nico Brunner (2009) stand bei jedem seiner acht Starts auf dem Treppchen und dabei über 50m Rücken ganz oben auf dem Podest. Weitere Podestplätze gab es auch für Valentin Gölder (2009), der einmal Dritter wurde, seinen Bruder Emil Gölder (2011), der zweimal Erster und einmal Zweiter wurde, Florentine Eicher im gleichen Jahrgang (einmal Zweite und einmal Dritte) sowie Tabea Restle (2011), die einmal die Silbermedaille gewann. Leonie Schneider (2009) schwamm über 200m Brust zum dritten Platz während Maximilian Wienand (2010) sich über 200m sowie 100m Freistil jeweils die Goldmedaille und eine weitere Bronzemedaille erkämpfte.

Für die Schwimmer der Leistungsmannschaft war der Wettkampf als Indikator für den Leistungsstand auf den kurzen Strecken nach der Schwäbischen Meisterschaft der langen Strecken im Dezember zu sehen. Besonders gut in Form war Felix Odau (2009), der bei seinen beachtlichen zehn Starts am Wochenende jedes Rennen gewann. Auch die elfjährige Elena Moreira dos Santos sammelte bei allen Starts entweder eine Gold- oder eine Silbermedaille ein. Neben ihrer Paradelage Rücken zeigte sie diesmal auch über die Kraulstrecken ihren enormen Kampfgeist und entschied außerdem die 100m Freistil in 1:08,39 Minuten sowie die 200m Freistil in 2:32,05 Minuten für sich. Felicitas Borkowski (2004) sammelte in der B-Jugend (2004/2005) ebenfalls wie Linda Kinader (2005), Raja Kolbe (2005) und Alina Brunner (2006) jeweils zwei Medaillen. Johanna Gölder (2006) zeigte solide Leistungen in allen Lagen und ging mit sieben Podestplätzen nachhause. Alina Meiller (2007) machte seit Oktober 2018 einen enormen Leistungssprung und konnte am Wochenende ihre Bestzeit über 200m Freistil um fast 25 Sekunden verbessern. Hannah Jäger (2001) konnte ebenfalls einige persönliche Bestzeiten schwimmen und wurde über 200m Brust in der Ü18-Wertung in 3:02,17 Minuten Zweite. Auch Moritz Lehmann (2006) konnte einige neue Bestzeiten verbuchen und wurde mit zwei ersten, zwei zweiten und drei dritten Plätzen belohnt. Lena Wolf (2007) stand siebenmal auf dem Podest, während sich Sebastian Wienand (2007) über acht Medaillen freute. Besonders stark war seine Leistung über 100m Brust in 1:30,10 Minuten.

Trotz ungewohnt zahlreicher Disqualifizierungen konnten sich neun Schwimmer und Schwimmerinnen des Schwimmteams für die Finalläufe der Mehrkampfwertung der einzelnen Jahrgänge qualifizieren. Dabei ließen die Neusäßer Mädchen des Jahrgangs 2007 ihren Konkurrentinnen keine Chance und machten die Podestplätze unter sich aus: Elena Moreira dos Santos schlug im Finale vor Lena Wolf und Alina Meiller an. Im gleichen Jahrgang war bei den Jungen Sebastian Wienand vertreten und schlug als Zweiter an. Nico Brunner und Felix Odau kämpften im Finale des Jahrgangs 2009 um die Podestplätze. Felix schwamm seinen Konkurrenten dabei deutlich davon, Nico wurde Dritter.
Linda Kinader kämpfte im Finale der B-Jugend und schwamm eine deutliche persönliche Bestzeit.
Das wohl spannendste Finale des Tages lieferte sich Johanna Gölder (2006), die nach langer Führung nur beim Anschlag haarscharf den Sieg verfehlte, jedoch mit einer Zeit von 1:14,03 Minuten ein Ausrufezeichen setzt. Moritz Lehmann schwamm im gleichen Jahrgang bei den Jungen auf den dritten Platz und durfte sich somit ebenfalls über ein Geldgeschenk freuen.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 02.02.2019
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