Anzeige

Neusäßer Nachwuchs kommt beim 33. Augsburger Zirbelnuss-Schwimmen groß raus

Leonie Schneider und Zoe Müller mit dem Maskottchen des Schwimmteams (Foto: Lena Plitzmaier)
 
Das Schwimmteam Neusäß beim Zirbelnuss-Schwimmen (Foto: Lena Plitzmaier)
Am Wochenende des 13. und 14. Januar fand im Haunstetter Hallenbad das 33. Augsburger Zirbelnuss-Schwimmen statt.

Dieses Jahr waren einige Vereine aus dem Großraum München angetreten, die für eine zusätzliche starke Konkurrenz sorgten. Doch davon ließen sich vor allem die jüngsten Schwimmer des Schwimmteams nicht beeindrucken.
Zoe Müller (2010) und Leonie Schneider (2009) standen bei all ihren vier Starts auf dem Treppchen. Kaum zu schlagen war Felix Odau (2009), der bei fünf von sechs Starts auf dem ersten Platz stand. Auch Nico Brunner (2009) und Maximilian Wienand (2010) sammelten weitere Bestzeiten und schafften ebenfalls den Sprung aufs Podest.
Für die Nachwuchsschwimmer der Jahrgänge 2009 und 2010 gab es zusätzlich noch eine Mehrkampfwertung, bei der die Punkte aus den Starts über 100m Freistil, 50m Brust, 50m Rücken sowie 50m Beine addiert wurden. Felix Odau gewann die Jahrgangswertung des Jahrgangs 2009, Leonie Schneider wurde im gleichen Jahrgang Zweite und auch Zoe Müller schaffte es auf den zweiten Platz in der Mehrkampfwertung des Jahrgangs 2010.
Die Kleinsten des Schwimmteams durften außerdem in einer Staffel gegen die anderen Vereine antreten. Lena Wolf, Elena Moreira dos Santos, Finja Lehmann, Valentin Gölder, Maximilian Wienand und Sebastian Wienand erkämpften sich in der 6x25m Freistil-Staffel die Bronzemedaille.

Luis Fuchs (2006) verbesserte seine alten Bestzeiten bei allen Starts und wurde mit einem vierten Platz über 100m Brust belohnt.
Die älteren Schwimmerinnen des Schwimmteams hatten es aufgrund der stark besetzten Jahrgänge schwer, doch Raja Kolbe (2005) schaffte den Sprung auf den dritten Platz über 100m sowie 200m Brust, 100m Schmetterling und wurde in 50m Rückenbeine Zweite.
Samantha Borkowski (1998) erreichte in der Wertung der über 18-Jährigen zwar keine Podestplatzierung, dennoch sind ihre zahlreichen Bestzeiten, wie über 100m Freistil in 1:04,88, ein starkes Ergebnis. Auch Hannah Jäger (2001) und Linda Kinader (2005) sorgten für zahlreiche persönliche Bestzeiten. Alina Brunner (2006) machte über 200m Freistil einen deutlichen Leistungssprung und konnte sich im Vergleich zum Oktober um fast neun Sekunden verbessern.
Johanna Gölder (2006) bewies einmal mehr ihr besonderes Talent über die Freistilstrecken: sie stand sowohl über 100m, 200m, 400m als auch über 50m Beine auf dem Podest. In 400m Freistil zeigte sie ihre Topform und schwamm in sehr schnellen 5:11,59 Minuten auf den ersten Platz. Über die kürzere 100m Freistil-Strecke schlug sie in 1:08,88 Minuten drei Sekunden unter ihrer erst drei Monate alten Bestzeit an.
Elena Moreira dos Santos (2007) hatte am Wochenende die meisten Starts. Sie bewies Ausdauer und hielt bis zum Schluss der Konkurrenz stand - sie stand bei neun von zehn Starts auf dem Treppchen, über ihre Paradestrecke Rücken sogar zwei Mal auf dem ersten Platz.
Auch Moritz Lehmann (2006) stand bei sieben von acht Starts auf dem Podest. Sebastian Wienand (2007) war über 100m Brust und 50m Brustbeine nicht zu schlagen und wurde jeweils Erster. Über eine weitere Goldmedaille konnte sich auch Lena Wolf (2007) freuen, die über 50m Brust Erste wurde.

Finalteilnahme
Am Ende eines langes Wettkampfwochenendes stand für drei Schwimmer am Sonntag jedoch noch die Teilnahme am Finale der Mehrkampfwertung auf dem Plan. Sie hatten sich über jeweils ihre beste Lage in einer Jahrgangs-Mehrkampfwertung für ein Entscheidungsrennen qualifiziert. Geschwommen wurden 100m Lagen in einem Jahrgangslauf. Die ersten Drei konnten sich sogar über einen Geldpreis freuen. Für das Schwimmteam schafften es Moritz Lehmann, Elena Moreira dos Santos und Sebastian Wienand in das Finale. Moritz und Elena wurden jeweils Zweite, Sebastian Fünfter. Angetrieben von der Finalatmosphäre konnte Sebastian dabei seine am Vortag geschwommene Zeit über die gleiche Strecke um drei Sekunden verbessern, Elena schlug in einem spannenden Rennen sogar mehr als fünf Sekunden früher als am Samstag an.
0

Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 03.02.2018
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.