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Gekommen um zu bleiben !!

Wann? 11.02.2012 20:00 Uhr

Wo? Sporthalle Augsburg, Ulrich-Hofmaier-Straße 30, 86159 Augsburg DEauf Karte anzeigen
Wir sind gekommen um zu bleiben!! Mit dieser Plakataktion wird das Unternehmen Klassenerhalt der Topstar Kangaroos unterstützt!
  Augsburg: Sporthalle Augsburg | Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen mobilisiert in der PRO A weiterhin alle Kräfte, um das schon unmöglich Geglaubte, nämlich den Klassenerhalt, doch noch möglich zu machen. Der nächste Schritt hierzu soll am Samstagabend im Heimspiel gegen den Tabellensechsten Science City Jena erfolgen (Anpfiff 20 Uhr Sporthalle Augsburg). Die Kangaroos haben hierfür die Aktion „Wir sind gekommen, um zu bleiben“ ausgerufen.

Nach der hauchdünnen 83:85 Niederlage gegen Tabellenführer Mitteldeutscher BC vor Wochenfrist haben sich die Leitershofer Verantwortlichen erst einmal zum Ziel gesetzt, noch mehr Zuschauer als zuletzt in die Augsburger Sporthalle am Rosenauberg zu locken. BG-Abteilungsleiter Hans Kiesling: „Wir haben einen Stamm von rund 500 bis 600 Personen, die praktisch immer da sind und uns auch gewaltig unterstützen und pushen. Die Osterfeldhalle wäre damit ja schon randvoll gewesen, unser neues Domizil Sporthalle hat aber ja bekanntermaßen noch viel mehr schöne Plätze. Unser Problem war, dass wir bei den Spielen mit höherem Fanaufkommen immer schlechte Leistungen geboten haben, da bleiben dann die Gelegenheitszuschauer natürlich schnell wieder weg. Zuletzt hat aber die Mannschaft mehr als eindrucksvoll bewiesen, dass es inzwischen tollen Basketballsport in der Region gibt und hätte daher auch eine noch größere Kulisse verdient“, so Kiesling. Der Leitershofer Spartenchef ließ daher nichts unversucht und hat zusammen mit dem Organisationsteam der TOPSTAR Kangaroos und dem Fanclub „6th Kangaroo e.V.“ Maßnahmen für die Aktion in die Wege geleitet, von verstärkter Plakatierung bis hin zu noch intensiveren Newsletter- und Facebook Aktionen. Diese sollen aber nicht nur für das Jena-, sondern auch für die dann noch folgenden restlichen vier Heimspiele gegen Cuxhaven, Düsseldorf, Karlsruhe und dann gegen den direkten Konkurrenten Saar Pfalz Braves wirken. Von Freikartenaktionen, wie sie bei anderen Clubs teilweise getätigt werden, hält Kiesling allerdings nichts. „Wir verlosen einige wenige Freikarten über unsere Medienpartner. Darüber hinaus sind wir aber der Meinung, dass unsere niedrigen Eintrittspreise nun wirklich keine Hürde sein sollten, ob man nun zum Basketball geht oder nicht. Studenten bezahlen gerade einmal 4 Euro, Familien mit zwei Kindern komplett nur 10 Euro, wohlgemerkt bei freier Sitzplatzwahl“, ergänzt Kiesling und hofft, dass bereits gegen Jena am Samstag die Kulisse noch besser als zuletzt wird.

Was auch eine Freude für Cheftrainer Stefan Goschenhofer wäre: „Meine Mannschaft spürt auf dem Feld schon, wenn die Fans hinter ihr steht und gegen den MBC haben es die Zuschauer mit ihren Anfeuerungsrufen überhaupt erst möglich gemacht, dass wir bis zur letzten Sekunde eine Siegeschance hatten“, so Goschenhofer. Ansonsten konzentriert sich der BG-Coach aber ganz auf den kommenden Gegner. Dem unglücklichen Spielausgang gegen den Ligaprimus wurde gar nicht erst lange nachgetrauert, bereits am Montag im Training ging der Blick schon wieder nach vorne. Denn eines ist klar, gute Leistungen reichen in dieser fortgeschrittenen Phase der Saison jetzt nicht mehr aus, sondern es muss nun auch definitiv gepunktet werden. Und je schneller, desto besser. Denn beiden Konkurrenten um den Abstieg aus der PRO A stehen am Samstagabend vor ähnlichen Aufgaben, die saarländischen Pfälzer treffen ebenfalls in eigener Halle auf den Nürnberger BC. Dieser kämpft ebenso wie der TOPSATR-Kangaroo Gegner Jena noch ganz hart um die Play-Off Plätze. Personell können die Leitershofer bis auf die ein oder andere kleine Blessur bei manchen Spielern auf den bestmöglichen Kader zurückgreifen.

Einlass in die Sporthalle ist am Samstag kurz vor 19 Uhr. Sollten Gästefans aufgrund der langen Anfahrt früher vor Ort sein werden diese gebeten, sich am Seiteneingang zu melden, um bei den momentan widrigen Außentemperaturen nicht in der Kälte warten zu müssen.

Der Gegner: Science City Jena

Die vom ehemaligen Landsberger Trainer Georg Eichler betreute Mannschaft war schon zu Regionalligazeiten oftmals Konkurrent der Leitershofer, ehe die Thüringer es zwischenzeitlich sogar für ein Jahr in die BEKO-BBL verschlug. Nach dem Abstieg aus dieser stand zunächst die wirtschaftliche Konsolidierung im Vordergrund, nun geht der Blick in der PRO A aber wieder deutlich nach oben. Was Leitershofen und Jena verbindet: In beiden Vereinen wartet man sehnsüchtig auf bereits in Planung befindliche neue Spielhallen. Die Thüringer können auf eine starke Mannschaft bauen: Absolute Leistungsträger sind das amerikanisch-kanadische Quartett Jeremy Black (26/203/Topscorer), Kenny Barker (25/191), Tyler Kepkay (24/181) und Eric Vierneisel (26/201). Letzterer belastet das Ausländerkontingent aber nicht, da er einen deutschen Pass besitzt. So kann Chase Adams (23/176) als vierter Amerikaner eingewechselt werden. Von den deutschen Spielern gilt es insbesondere Christoph Roquette (29/202) und Tim Schwartz (24/197) im Auge zu behalten, aber auch einige vielversprechende Nachwuchstalente wie etwa der 2,08 Meter große Johannes Voigtmann (19) oder Ermen Reyes-Napoles (21) aus der Jenaer Talentschmiede tragen durchaus dazu bei, dass Science City bei den meisten Experten als sicherer Play-Off Kandidat gilt. Zu verschenken hat Jena allerdings rein gar nichts, denn der momentane sechste Tabellenplatz lässt sowohl Chancen auf den mit Heimrecht in der ersten Runde verbundenen vierten Platz zu, birgt aber auch die Gefahr nach hinten, da der nicht mehr für diese Ausscheidungsspiele qualifizierte Tabellenneunte auch nur einen Sieg weniger auf dem Konto hat. Das Hinspiel im altehrwürdigen Sportkomplex Lobeada verloren die Kangaroos übrigens 73:96, dies war aber ja letzte Woche gegen den MBC durchaus die analoge Konstellation.
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