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Bayern München Online-Meister, Nordderby und Revierderby unentschieden, FC. St. Pauli und Hansa Rostock auf Augenhöhe

Vom Online-Fanaufkommen her müssten Dynamo Dresden, Hansa Rostock und Eintracht Braunschweig den Fußball-Himmel stürmen! (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de) (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)
750.000 unterschiedliche Besucher haben die offizielle Website des FC Bayern München im April angeklickt. Damit ist der FC Bayern München Internet-Meister der Bundesliga-Fußballvereine. Dahinter folgen mit je 560.000 Unique User Borussia Dortmund und der FC Schalke 04. Das Revierderby endet also unentschieden. Genau wie das hanseatische Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen. Je 240.000 Visitors suchten auf hsv.de und werder.de nach Informationen, Tickets oder Merchanising.

Website des SC Freiburg ausbaufähig
Trotz einer erfolgreichen Saison ohne Abstiegsangst steht der SC Freiburg im Bundesliga-Online-Ranking laut Mitarbeitern von meedia.de, die das Zahlenmaterial über den Google Ad Planner ermittelt haben, ganz unten. Nur 52.000 unterschiedliche Besucher schauten beim offiziellen Webauftritt der Breisgauer vorbei. Kein Wunder, optisch und inhaltlich hinkt die Website des SC Freiburg der Konkurrenz auch weit hinterher. Im Internet spielt der SC Freiburg eher in der 3. Liga. Im Gegensatz zu Dynamo Dresden. Der Traditionsverein aus Sachsen freute sich im April über 160.000 Visitors. Damit liegt Dynamo auf einer Wellenlänge mit dem 1. FC Nürnberg und damit im Bundesliga-Mittelfeld, was die Online-Zugriffe betrifft. Sogar Zweitliga-Meister Hertha BSC (150.000) und der TSV 1860 München (110.000) schauen da in die Röhre.

VfL Bochum kann sich Relegation sparen
Interessant sind auch die Zugriffszahlen beim FC Augsburg. Der Bundesliga-Aufsteiger liegt gemeinsam mit Alemannia Aachen auf Rang 5 der Zweitliga-Tabelle. Beide Teams verzeichnen ebenso viele unterschiedliche Besucher wie der SC Freiburg. Der VfL Bochum kommt knapp dahinter auf 51.000. Würde die Relegation über Website-Zugriffe entschieden, könnte sich der Ruhrpottverein die Partie gegen Borussia Mönchengladbach sparen. Die Fohlen kommen auf stolze 200.000 unterschiedliche Besucher. Ebenso wie Eintracht Frankfurt, die aus diesem Blickwinkel betrachtet nichts in der 2. Bundesliga verloren haben. In der Realität werden die beiden Frankfurter Teams jedoch genau dort aufeinandertreffen. Obwohl der FSV Frankfurt auch nichts in der 2. Bundesliga verloren hat. Allerdings mangels Fans. 17.000 unterschiedliche Besucher bedeuten einen Mittelfeldplatz in der 3. Liga.

Dynamo Dresden, FC St. Pauli und Hansa Rostock sind Aufstiegskandidaten
In der Drittklassigkeit haben den Webzahlen zufolge wiederum weder Dynamo Dresden, die Kickers Offenbach (57.000), Eintracht Braunschweig (100.000) und Hansa Rostock (130.000) etwas zu suchen. Dresden, Braunschweig und Rostock sind auch in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Geht es nach den Zugriffszahlen, ist der Durchmarsch in die Bundesliga drin. Wäre da nicht der FC St. Pauli. Dessen Fans mögen nämlich die Rostocker nicht. Und St. Pauli Fans gibt es auch richtig viele – sogar aus aller Welt. In den Webzahlen auf der offiziellen Seite liegen die Kiezkicker von der Reeperbahn aber vorn. Mit 140.000 unterschiedlichen Besuchen verweisen sie Hansa Rostock im Online-Fan-Duell auf den zweiten Platz, allerdings auf Augenhöhe.

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