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Sechs Betriebe spielen Vorreiterrolle - Abschluss der ersten Runde Ökoprofit

Anni Fries, stellvertretende Landrätin des Landkreises Augsburg (links) und Landrat Christian Knauer (rechts) überreichten den Vertretern der sechs ausgezeichneten Betriebe die Urkunden. Darüber freuten sich Dr. Hubert Witty von Witty Chemie, Dinkelscherb
Über Einsparungen von insgesamt 439.012 Euro können sich sechs Betriebe aus den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg freuen. Sie haben an dem Projekt Ökoprofit teilgenommen und wurden dafür bei der Abschlussveranstaltung im Landratsamt Augsburg ausgezeichnet. Ein Jahr lang hatten sie an dem Umweltprojekt teilgenommen, Workshops besucht und Beratung bekommen. Ziel des Ganzen war, die Betriebskosten, vor allem die Energiekosten zu senken, um damit die Umwelt zu entlasten. Die Ergebnisse zeigen, dass betrieblicher Umweltschutz klare wirtschaftliche Vorteile bringt. Das Projekt zielt darauf ab, praktische Hilfen bei der Einführung eines nachhaltigen Umweltmanagementsystems zu geben, um dadurch Kosten und betriebliche Risiken zu verringern. „Davon profitieren die Unternehmen, der Wirtschaftsstandort und auch die Umwelt“, betonte die stellvertretende Landrätin des Landkreises Augsburg, Anni Fries, bei der Abschlussveranstaltung.
Von rund 5000 relevanten Betrieben in den beiden Landkreisen beteiligten sich sechs Unternehmen an dem Projekt. „Keine unbedeutenden Unternehmen“, wie der Landrat des Landkreises Aichach-Friedberg, Christian Knauer, sagte. Die zertifizierten Firmen sind Witty Chemie aus Dinkelscherben, SGL Carbon in Meitingen, DB Schenker in Gersthofen, verticalgalva in Kissing, Lindermayr in Derching und Finnforest Merk in Aichach. Sie spielen mit ihrem Engagement eine Vorreiterrolle für andere Firmen in der Region Augsburg. Anni Fries unterstrich auch die Notwenigkeit der Zusammenarbeit über die jeweiligen Landkreisgrenzen hinaus. Nur so könnten sich die Regionen im immer härter werdenden wirtschaftlichen Wettbewerb behaupten. Und der Erfolg gibt ihnen recht, denn das Projekt soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Dann wird noch die Stadt Augsburg mit ins Boot geholt, um die Wirtschaftsregion A³ noch attraktiver zu machen.
Gedankt wurde an diesem Abend besonders der Firma Arqum, die den kleinen und mittelständischen Betrieben bei der Einführung des nachhaltigen Qualitäts- und Umweltmanagements mit Rat und Tat zur Seite stand. Die Maßnahmen, die die einzelnen Unternehmen in Bezug auf das Qualitäts- und Umweltmanagement umsetzten, waren vielfältig: Die Firma Finnforest Merk zum Beispiel installierte eine automatische Abschaltung der Hallenbeleuchtung, während die Firma Witty ein Blockheizkraftwerk baut.
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