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Im Mai Forelle angeln

Der Mai ist da und mit ihm die Forellensaison. Passionierte Angler zieht es an den Forellensee. Was bei dem Fang von Forelle beachtet werden muss, erfahren Sie hier. (Foto: Samueles / pixabay.com)
Die Mai-Forelle lockt wieder zahlreiche Angler in die Natur, um ihr Glück beim Forellenangeln zu versuchen. Die Bachforelle ist dabei vor allem in kleinen Flüssen, aber auch in Talsperren und Seen zu finden. Die Meerforelle hingegen konzentriert sich auf den Fluss als Lebensraum, bis sie sich schließlich ihren Weg ins Meer sucht. Ihre Wanderungen unternimmt die Meerforelle auch gerne nachts, wodurch der Angler hier ebenfalls besondere Erfolgsaussichten hat.

Die Forelle kann sehr wählerisch sein

Was ihre Nahrung angeht, gilt die Forelle durchaus als wählerisch. Das gleiche gilt dementsprechend für die Wahl des passenden Köders. Bienen- und Fleischmaden haben sich hier bewährt, ebenso wie Forellenteige, Tauwürmer, verschiedene Köderfische oder auch ganz einfacher Mais. Aber auch mit Kunstködern, die optisch an kleine Lebewesen angelehnt sind, die ebenfalls in den Gewässern zu finden sind, lassen sich gute Fänge erzielen. Forellen können auch angefüttert werden, beispielsweise mit Fleischmaden. Hier sollte man jedoch auf die Menge achten. Wird zu viel Futter ins Wasser gegeben, besteht die Gefahr, dass sich die Fische bereits vor dem eigentlichen Biss bereits satt essen. Dies schmälert den Angelerfolg erheblich.

Tipps zum Angeln auf Forelle

Wie bei allen anderen Zielfischprogrammen auch, können natürlich auch beim Forellenangeln einige Tipps beherzigt werden, um die Chancen auf einen zufriedenstellenden Fang noch zu erhöhen. Das wichtigste ist dabei natürlich immer eine auf den jeweiligen Zielfisch abgestimmte Ausrüstung, wie sie im professionellen Angelsportfachhandel erworben werden kann.

• Ist das Wasser eher trübe, sollte zu hellen Ködern gegriffen werden. Im umgekehrten Fall hat man bei klarem Wasser bessere Chancen mit einem dunklen Köder.
• Zeigen sich die Forellen eher beißfaul, sollte man es mit kleineren Ködern versuchen.
• Beim Spinnfischen mit Kunstködern haben sich kleine Spinner, Twister sowie Wobbler bewährt.
• Bei Naturködern sollte man abhängig davon, wo die Forellen aktuell stehen, eine Grundmontage oder eine schwebende Posenmontage wählen.
• Die Spinnrute zum Forellenangeln sollte leicht bis mittelschwer sein. Auch was die Stationärrolle angeht, haben sich kleine bis mittlere Modelle als ausreichend erwiesen.
• Bei der Angelschnur sollte man eine monofile Schnur wählen. Die Stärke sollte bei 0,20 bis 0,30 mm liegen.
• Forellenseen mit Frischwassereinlauf sind vorzugswürdig. Denn Forellen tummeln sich gern an diesen Wassereinläufen.

Die beste Zeit für Forelle

Das Frühjahr ist, ebenso wie der Herbst, eine hervorragende Zeit, um auf Forellen zu angeln. Die Fische halten sich nahezu in allen Gewässerschichten auf und sind sehr aktiv und agil. Hinzu kommt, dass sie die meiste Zeit mit Fressen beschäftigt sind, was die Chancen auf einen Anbiss erhöht. Nicht immer funktioniert jede Fangmethode gleich gut. Daher sollte man sich mit entsprechendem Angelequipment ausstatten, um verschiedene Angeltechniken durchprobieren zu können. So lässt sich ausprobieren, worauf die Fische am besten ansprechen und man kann flexibel auf die unterschiedliche Beißlaune der Forellen reagieren.
Wer an Forellenseen fischt, sollte sich zuvor erkundigen, ob es Einschränkungen gibt, was den Einsatz bestimmter Köderarten angeht. So gibt es beispielsweise einige Betreiber von Forellenseen, die das Angeln mit Kunstködern nicht erlauben.

Wissenswertes zur Bachforelle

Die Bachforelle ist ein recht scheuer Fisch. Daher bevorzugt sie Gewässer als Lebensraum, die über genügend Möglichkeiten zum Verstecken verfügen. Zudem sollte das Wasser eine gute Qualität haben, da der Fisch sehr empfindlich gegenüber Wasserverschmutzungen reagiert. Auf dem Speiseplan der Bachforelle stehen bevorzugt diverse Kleintiere, die den Lebensraum mit ihre teilen. Dies können Fische sein, aber ebenso Insekten und deren Larven oder auch Krebstiere. Daher sollte auch der Kunstköder immer so gewählt werden, dass er dem Nahrungsangebot des Gewässers entspricht, in dem die Forelle lebt. Zwischen Dezember und März befindet sich die Bachforelle in der Laichzeit. Die Fische ziehen sich dann in strömungsreichere und flachere Flussabschnitte zurück, sind aber auch gern in Nebengewässern zu finden.
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