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fitforJob 2017 in Augsburg: Firmen aus der Region werben für ihre Ausbildung

Sie gilt als die bedeutendste Berufsinformationsmesse in Schwaben: die fitforJob. Am 18. März fand sie bereits zum 17. Mal auf dem Augsburger Messegelände statt. Zahlreiche namhafte Unternehmen präsentieren sich und ihre Ausbildungsangebote. Möglichst praxisnah wollen die Personalentscheider den Messebesuchern demonstrieren, welche Produkten und Dienstleistungen ihr Unternehmen bietet. Interessierte können beispielsweise aus Teig Brezen schlingen oder Löten üben. Auch sind viele Azubis vor Ort, die den Jugendlichen und ihren Eltern aus erster Hand von ihren Berufserfahrungen berichten. Neben der eigentlichen Zielgruppe, den Jugendlichen, hat die fitforJob auch deren Eltern im Blick. Sie sollen in den Berufsentscheidungsprozess mit eingebunden werden.

Die Zeichen stehen ganz klar auf Nachwuchsgenerierung. Siegfried Kalkbrenner, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben, bringt bei der Eröffnung die Ziele der fitforJob auf den Punkt: Der Trend gehe zur Akademisierung. Dazu kämen immer weniger Schulabgänger. Viele Unternehmen leiden unter Nachwuchsmangel. Dem wolle das Handwerk entgegensteuern. Kalkbrenner bezeichnet die „duale Ausbildung als echte Alternative zum Studium“ und betont die sehr guten Karriere- und Verdienstmöglichkeiten, die es aufgrund der viele Weiterbildungen, wie zum Beispiel zum Meister oder zum Fachwirt, gibt. Für Unternehmen ist die fitforJob daher eine gute Möglichkeit, sich zu präsentieren, gleichzeitig können sich junge Leute hier ausprobieren.

Christian Dierig, stellvertretender Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben sieht es ähnlich. Für ihn geht es darum, „die Trefferquote zu erhöhen“. Jugendliche sollen auf der Messe herausfinden, wo ihre Neigungen liegen. Auch geht es für ihn darum, Wunsch und Realität bei den Jugendlichen in Einklang zu bringen.
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