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Lichtblick für Einkaufsmöglichkeit des täglichen Bedarfs an der Bleicherbreite

Das Gebiet um den ehemaligen Tengelmann
an der „Bleicherbreite“ ist tot. In diesem Gebiet hat die WBG ca. 1000 Wohnungen, die großteils von älteren Menschen bewohnt werden. Diesen Menschen wurde ihre tägliche Einkaufsmöglichkeit aus Profitgründen genommen. Seitens der Konzerne heißt es zwar heute: „Da müssen die Kinder für die Eltern in den Einkaufszentren eben einkaufen“. Die Bewohner des Quartiers werden jedoch ihrer Selbstständigkeit beraubt, was die Lebensqualität erheblich schmälert.
Erst nach der Schließung der Filiale Tengelmann kam das ganze Ausmaß an den Tag. Für viele Menschen war das der einzige Kontakt zu Mitmenschen, den sie am Tag hatten und was das Leben noch etwas lebenswert machte. Man konnte sich austauschen und Gespräche führen.

Stadtrat Dieter Benkard lässt sich auch nach einigen Schwierigkeiten nicht bremsen. Er will auf jeden Fall für die Menschen im Quartier etwas erreichen und die Aussichten sind nicht schlecht, außerdem hat er in Herrn Hinrich Abbenseth (St. Martins-Apotheke) einen guten Mitstreiter gefunden. Der neue Betreiber ist gewillt bis Anfang Dezember die Ladenräume an der Bleicherbreite mit einem vielfältigen Angebot zu eröffnen. Der neue Geschäftsinhaber hat sehr gute Ideen, die er gerne umsetzen möchte.
Es kommt dann aber auf die Menschen an, ob sie das Angebot wirklich annehmen. Denn auch dieser Markt kann nur mit positiven Zahlen leben.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Stadtteilmagazin oberhauser | Erschienen am 30.10.2009
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