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IG BCE Schwaben stellt die Arbeitgeber auf die Probe

Symbolische Verwarnung: Gelbe und Rote Karte mit IG BCE-Logo
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Der Kampf um die besten Köpfe hat begonnen!

[Augsburg 30-01-17] Der Fachkräftemangel ist deutlich spürbar! Arbeitgeber in der Region berichten von Schwierigkeiten bei der Personalsuche! Gleichzeitig gehen selbst der Leih- und Zeitarbeitsbranche die Arbeitskräfte aus, die der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind.

Diese Botschaften bringen die Mitglieder des Augsburger IG BCE Bezirksvorstands bei den kontinuierlich stattfindenden Sitzungen vor.

augsburg.arbeitgebertest24.de geht ans Netz:

Ein Grund mehr, warum die IG BCE Schwaben mit einer neuen Webseite ans Netz geht. Unter www.augsburg.arbeitgebertest24.de können Arbeitnehmer sehen, ob Firmen im Betreuungsbereich der IG BCE in Schwaben tariflich gesicherte Arbeitsbedingungen bieten und ob dort Betriebsräte als Sprachrohr der Belegschaft aktiv sind. IG BCE Mitglieder bekommen sogar die dort gültigen Tarifverträge online zur Verfügung gestellt. Geplant sind ggf. weiter Hinweise zu den örtlichen Arbeitsbedingungen, diese Informationen will die IG BCE aber erst zeitversetzt bei Bedarf veröffentlichen.

Aus Sicht der IG BCE Bezirksleitung in Augsburg, gibt es in vielen Firmen in ganz Schwaben keine wirklich gute Personalplanung. Immer wieder leisten sich die Firmen, bereits ausgebildeten jungen Leuten, keinen Übernahmeanspruch nach der Ausbildung auszusprechen. Lt. IG BCE Bezirkssekretär Jonas Lang „müssen die Firmen endlich kapieren, dass sie sich in einem harten Wettbewerb um die „besten Köpfe“ befinden. Wer jetzt keine klaren Konditionen für gute Arbeitsbedingungen gibt, der wird auf längere Frist Verlierer sein!“
„Auch bei den Stammarbeitsplätzen ist bei Weitem nicht alles in Ordnung!“ so Wolfgang Hosp, BR Vorsitzender der MVV Enamic IGS GmbH in Gersthofen. Oft kommt es durch eine falsche Personalbemessung, falsch festgesetzter „Headcounts“ und das nicht besetzen von freien Arbeitsstellen zu Problemen. Ein weiterer Grund sind tarifvertraglich festgelegte Arbeitszeitverkürzungen für ältere Arbeitnehmer. „Es kommt dadurch zu geplanten Ausfallzeiten, die auf dem Rücken der übrigen Beschäftigten ausgetragen werden, obwohl die Firmen eigentlich dafür Ersatzpersonal einstellen müssten“, sagt Torsten Falke, IG BCE Bezirksleiter. Die Arbeitgeber haben bis heute keinen Plan, wie sie in den Betrieben mit älter werdenden Beschäftigten umgehen sollen, so Falke weiter. Es gibt keine geplante Herangehensweise, das Fachwissen der Älteren mit der Arbeitskraft der Jüngeren zu kombinieren. Ein Einsatzgebiet, auf das die IG BCE im Jahr 2017 besonders die Betriebsräte in den Firmen qualifizieren will.

IG BCE schafft Klarheit:
Wer heute gute Mitarbeiter bekommen will, muss sich jetzt anderen Rahmenbedingungen stellen. Jetzt sind attraktive, tariflich fair bezahlte Arbeitsstellen gefragt und nach Möglichkeit soll es einen Betriebsrat geben, der die Rahmenbedingungen im Betrieb zusammen mit dem Arbeitgeber regelt. Erst vor kurzem hatte eine Studie der Hans-Böckler Stiftung festgestellt, dass das Lohnniveau in Betrieben mit Betriebsräten um ca. 10 % höher liegt als in Betrieben ohne Mitbestimmung. (siehe hierzu http://www.boeckler.de/21880_21885.htm)

Mit der Webseite augsburg.arbeitgebertest24.de will die IG BCE einen Beitrag dazu leisten, dass sich Bewerber/Innen über die besten Arbeitsbedingungen informieren können und Arbeitgeber sich dem fairen Wettbewerb um die „besten Köpfe“ stellen können, in dem sie Betriebsräte und Tarifverträge akzeptieren! „Der Kampf um die besten Köpfe hat erst begonnen!“ so Ulrike Sumser, Bezirksvorsitzende des IG BCE Bezirksvorstandes in Schwaben.
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