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Night Owls and Lovebirds

Eine Idee nimmt Gestalt an

Augsburg ist eine Stadt mit zahlreichen Freizeitangeboten. Von Kunst und Kultur, über Party und Nightlife bis hin zu zahlreichen Konzerten und anderen Events gibt es eigentlich fast alles für jeden Geschmack. Und seit Herbst 2017 kommt noch noch NOLB mit dazu – NOLB steht für „Night Owls and Love Birds“. Marie Kaufmann und Patrick Schmidt, die das Unternehmen ins Leben gerufen haben, standen mir vor kurzem für das nachstehende Interview zur Verfügung. (MK = Marie Kaufmann, PS = Patrick Schmidt)

NOLB – Night Owls and Love Birds – das ist ein Name, der irgendwie nach Event und Party klingt. Aber wenn ein Interessent einen Blick auf die Homepage wirft, entdeckt man noch sehr viel mehr. Auch vieles, was diesem Club einige Alleinstellungsmerkmale verschafft. Wie kam es überhaupt dazu?

PS: Wir haben vor einem Jahr als Veranstalter von einzelnen Events angefangen. Neben einigen anderen Anlaufschwierigkeiten hat sich vor allem herauskristallisiert, dass wir die falschen Leute anziehen. Wir wollten von Anfang Events für offene, ehrliche und positive Menschen veranstalten. Wenn man online Tickets verkauft, kann man sich die Käufer leider nicht aussuchen.

MK: Der Club war also die ideale Lösung, um genau die Menschen anzuziehen, die zu uns und unseren Werten passen. In den letzten Monaten, seit der Club gegründet wurde, hat sich das bewahrheitet. Unsere Events haben damit für uns enorm an Qualität gewonnen. Nun geht es eben um mehr als nur einzigartige Events. Es geht um die Menschen, mit denen wir unsere Zeit verbringen und den Club gestalten.


Auf der Homepage kann man nachlesen, dass es euch wichtig ist, gleichgesinnte Menschen mit verschiedenen Veranstaltungen zusammenzubringen. Wie funktioniert das?

PS: Wir probieren herum. (lacht) Manche Events finden einmal statt und dann nie wieder. Ganz zu Beginn – sogar schon vor dem offiziellen Start des Freizeitclubs – haben wir als Gegenbeispiel eine Eventreihe begonnen, die inzwischen regelmäßig stattfindet. Hier sprechen wir erst einmal alle Literatur- und Philosophiebegeisterten an. LITERASOPHY nennen wir das. Und unsere Gäste unterhalten sich in den Pausen und auch nach den Veranstaltungen ganz von selbst miteinander.

MK: Durch die Events zeigen wir Gemeinsamkeiten auf und wollen dadurch die Möglichkeit bieten, dass die Leute ins Gespräch kommen. Bei uns kann man sich über gleiche Interessen unterhalten, eben auf entsprechenden Veranstaltungen, alles andere ergibt sich dann von selbst. Über den Club sind schon einige Freundschaften entstanden.


Ihr habt auch MASTERMIND im Programm. Was kann man sich darunter vorstellen?

MK: Grundsätzlich geht es um einen Austausch rund um Job & Business. Eröffnet wird das Event durch eine Vorstellungsrunde, gefolgt von einem kurzen Vortrag über je ein relevantes Thema. Zum Beispiel, wie man sich Ziele setzt und diese dann auch verfolgt. Bei einem gemeinsamen Brainstorming können die Leute vom Wissen der anderen profitieren und sich Ratschläge abholen.

PS: Neben den sehr erfolgreichen Brainstorming-Phasen hat die MASTERMIND Reihe auch einen wahnsinnigen Netzwerkeffekt. Es wurden schon sehr konkrete Empfehlungen ausgesprochen, Geschäfte gemacht und gemeinsame Pläne geschmiedet. Gerade für Start Ups ist die Teilnahme an den regelmäßigen Treffen sehr interessant!

Zum einen Literatur, zum anderen Karriere – wie passt das denn zusammen? Sind das nicht völlig unterschiedliche Zielgruppen?

PS: Unsere Zielgruppe sind „tolle Menschen“. Die haben oft mehr als nur ein Interesse. Ein paar unserer Mitglieder sehen wir tatsächlich nur auf der Eventreihe, auf der wir sie kennen gelernt haben. Genügend andere kommen zu allem, was wir so anbieten. Ich glaube, dass die Menschen allzu oft nach einer Möglichkeit suchen, etwas Neues zu erleben und wir möchten diese Möglichkeit gerne bieten.

MK: Um also auf jeden Fall verschiedenste Interessensgruppen anzusprechen, bieten wir eine breite Palette an Events an. Es soll für jeden etwas dabei sein. Deshalb eben nicht nur das Eine oder das Andere, sondern beides! Und für Verrückte wie uns, die irgendwie ganz viele Interessen gleichzeitig verfolgen und deren Erlebnishunger nie gestillt werden kann, besteht die Möglichkeit auf alle Events zu kommen. In einer Gemeinschaft, in der man gerne etwas Neues ausprobiert, weil einen alle anderen dabei bestärken, entsteht auch ein ganz anderes Gefühl.

Dieses „Gemeinschaftsgefühl“, von dem ihr sprecht – was beinhaltet dies im Einzelnen? Und wie erreicht ihr das?

MK: Gar nicht so leicht zu beantworten, weil ich finde, dass man ein Gefühl sehr schwer in Worte fassen kann. Ich denke, man muss es erlebt haben. Aber, wenn ich es in Worte fassen müsste, dann würde ich sagen, es fängt bei der Frage unserer Mitglieder an, was sie zu NOLB beitragen können und wie wir gemeinsam den Club aufbauen können. Auf den Events packen viele gerne mit an und genießen es nicht nur dabei, sondern Teil davon zu sein. Da entsteht das Gemeinschaftsgefühl ganz von selbst.

PS: Es geht sogar noch darüber hinaus. Wir bieten mit unseren Events zwar ein möglichst großes Buffet an, legen aber Wert darauf, dass jeder Dinge dazulegen kann. Wir haben einmal im Monat ein Mitgliedertreffen, bei dem wir mit weit geöffneten Ohren zuhören, was sich unsere Mitglieder wünschen, welche Verbesserungsvorschläge oder Ideen sie haben. Der NOLB-Club wächst mit der Anzahl seiner Mitglieder und sobald wir einen Wunsch oder eine Idee verwirklichen können, machen wir das auch.

Und wie funktioniert dann das Ganze vom Organisatorischen her?

MK: Runter gebrochen zahlen unsere Mitglieder einen kleinen monatlichen Mitgliedsbeitrag und können bei allem mitmachen, was NOLB aktuell an Leistungen bietet. Zum Beispiel ein Basisevents, auf dem dann alles inklusive ist. Das ist dann das 3-Gänge-Menü, die Leinwände, alle Zutaten zum Backen, eben alles je nach Event. Es gehören auch Events dazu, für die der einzelne viel Geld zahlen müsste und die über uns dann kostenlos und exklusiv für Mitglieder angeboten werden. Ein Go Kart Rennen, die Escape Rooms in Augsburg oder eine gemeinsame Reise.

PS: Die Höhe des Mitgliedsbeitrages hängt immer davon ab, wie viele Mitglieder wir zum Zeitpunkt der Anmeldung bereits haben. Davon hängt schließlich auch ab, was wir schon alles mit dem Club machen können. Wer einmal Mitglied ist, dessen Beitrag verändert sich aber auch nicht mehr. Selbst wenn wir unsere sehr hoch gesteckten Ziele erreichen. Im Gegenzug für die niedrigen Mitgliedsbeiträge erklären sich auch immer mehr Mitglieder bereit, ihre eigene Zeit in die Events, die Weiterentwicklung und in das Fortkommen von NOLB zu investieren. Für diese Hilfe sind wir super dankbar. Ich glaube, nur so lässt sich verwirklichen, was wir noch vorhaben.

Was sind eure Ziele für 2018? Wie wird es weitergehen?

PS: Dazu haben wir im Dezember 2017 eine „Reise in die Zukunft“ veranstaltet. Hier haben wir für unsere Mitglieder und uns selbst mal einen Blick auf Dezember 2018 geworfen. Wir werden bis dahin unter anderem eine sehr stattliche Anzahl an Mitgliedern haben, eine eigene Location, sowie einen kleinen Reisebus für Ausflüge mit den Mitgliedern.

MK: Und da wir das ganz mutig vor vielen unserer Freunde und nun auch in der Zeitung ausgesprochen haben, sind wir zuversichtlich, dass wir diese Ziele auch erreichen werden (lacht).

Vielen Dank für das Gespräch. Wer mehr wissen will, kann gerne die Homepage besuchen:
www.nightowlslovebirds.de
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