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Musikalische Apostelgeschichte in bunten Gewändern: 120 Kinder begeistern mit einem monumentalen Musical-Spektakel

Prof. Theo Logie (Alexander Lombardi) mit seinen Casting-Schülern
„Wenn der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnet haben!“ – diese dramatischen Worte waren an Petrus gerichtet und markierten den Beginn der Leidensgeschichte Jesu. Für 120 Kinder waren sie aber auch der Anlass für ein farbenfrohes Musical der ganz besonderen Art: In der monumentalen Bühnenaufführung „Petrus Superstar(k)“ von Gregor Freier bewiesen die jungen Gesangskünstler unter der Regie von Alexander Lombardi und der organisatorischen Leitung von Dr. Cornelia Reh, dass sich eine biblische Thematik und ein spannendes Musical durchaus miteinander vereinen lassen. Im Mittelpunkt der Rahmenhandlung steht der schrullige Professor Theo Logie (Alexander Lombardi) und seine angetrauten Nachwuchstalente, die alles in Kauf nehmen, um absolut perfekt zu sein. Aber die Castinganwärter müssen bald erfahren, was schmerzliche Niederlagen sind. Doch der Professor weiß Rat: Mittels einer Zeitmaschine versetzt er seine resignierte Truppe zu niemand Geringerem als Simon Petrus, dem bekanntesten Jünger von Jesus Christus. Auch dieser betrachtete sich damals als starken Mann, als „Superstar“, den nichts erschüttern konnte. Aber durch das dreimalige Leugnen seines Herrn zeigte der Apostel, dass auch er seinen Vorgaben nicht immer gerecht werden konnte. Vor diesem ernsthaften Hintergrund entführte die farbenfrohe Kinderschar in einer gelungenen Zusammenarbeit des Arbeitskreises „Kids in Action“, dem Kulturamt und dem Jugendmissionswerk „Wort des Lebens“ das Publikum auf eine aufregende Musical-Reise durch die Welt des alten Palästina und präsentierte dabei ein mannigfaltiges Spektakel von epischen Ausmaßen. Tief unter die Haut ging schließlich der dramatische Höhepunkt, in welchem sich die heutigen Castingschüler und die historischen Charaktere gemeinsam auf der Bühne wiederfanden und sich ein emotionales Gesangsduell lieferten – die ersten voller Verzweiflung, die anderen als wertvolle Hoffnungsträger einer vergangenen Zeitepoche. Die Stimmen der jungen Interpreten drangen dabei von Beginn an tief in die Herzen der Zuschauer und boten ein tiefgründiges Musical-Erlebnis der ganz besonderen Art. Ein tosender Applaus schließlich zeigte, dass die Kernaussage in gelungener Weise umgesetzt wurde: Vor Gott muss niemand ein „Superstar“ sein, den er hat bereits jeden Menschen einzigartig und wertvoll gemacht.
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