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Jemand hat an mich gedacht - Geschenkpakete für studierende Eltern

Augsburg: Universität | In Augsburg haben sich vier Studenten gefunden, um gemeinsam Gutes zu tun. Im Rahmen des universitären Wettbewerbs zur Unternehmensgründung (www.5-EURO-Business.de) wurde die familienfreundliche „Für das größte Glück“ GbR gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hat, studierende Eltern zu beschenken und kostenlose Windelpakete an öffentliche Wickelplätze zu verteilen.

„Wir wollen einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass sich Eltern in Augsburg gut aufgehoben und wert geschätzt fühlen. Schließlich hat man es gerade mit der Doppelbelastung Studium-Kind nicht immer leicht, wird oft belächelt “ erläutert Stephanie Anger, Miniinitiatorin und selbst junge Mutter.

Einen festen Kooperationspartner konnte das junge Team schon von seiner Idee überzeugen: Den Familienservice der Universität Augsburg. In Zukunft werden Neugeborene studierender Eltern in Augsburg mit einem kleinen Willkommenspaket beschenkt.

Jetzt startet das Pilotprojekt im Januar mit 300 Geschenkpäckchen, die an die Krabbelgruppe und Kita der Universität Augsburg verteilt werden sollen. Die Päckchen – gefüllt mit Gutscheinen, Produktproben, etc. - lösen kein finanzielles Problem, aber rufen beim Beschenkten ein Gefühl von Geborgenheit hervor.

Die uneigennützige Initiative sucht noch nach Sponsoren, die daran interessiert sind, studierende Eltern als Werberezipienten zu erreichen. Personen oder Firmen, die das Projekt mit Sachspenden, Produktproben oder finanziell unter die Arme greifen, können einen direkten Nutzen aus ihrer Wohltätigkeit ziehen: „Schließlich stellen studierende Eltern eine ökonomisch sehr potente Zielgruppe dar. 7% aller Studierenden haben Kinder, 78% davon bekommen ihr Kind während des Studiums. Allein an der Universität und Fachhochschule in Augsburg geht jährlich an die hundert mal die Sonne auf“, so Stephanie Anger.

Bisher war das Kinderkriegen an den Hochschulen ein bürokratischer Akt: Es wird ein Formular ausgefüllt und somit ist ein Kind angemeldet. Das soll sich ändern: Die doppelte Bürde der Kindeserziehung und des Studiums soll mit dieser liebevollen Geste wert geschätzt und unterstützt werden.

„Und wenn es nur ein Gefühl auslöst: Jemand hat an mich gedacht“, schwärmt die junge, idealistische Mutter.
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