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Jazz-Club Augsburg on Higher Ground - Brian Auger and one Trinity

  Der virtuose Wizard der B3-Hammond-Orgel zu Gast in Augsburgs Jazz-Club
am 20. Oktober 2017


(kleiner Nachbericht - da die AZ mal wieder den Lokalreporter bei der zünftigen oder volkstümlichen Musik hatte - war ja immer schon ein Kreuz mit der lokalen Musikberichterstattung)

Die Legende Brian Auger zu Gast – ein Highlight der Sonderklasse


Wizard of B3 nannte man ihn und noch viele ehrfürchtige Ehrennamen wurden dem Engländer, mitllerweile stolze 78, zuteil.
Er ist einer der ganz Großen – in dem Bereich in England fast ein Unikat, einer der auch noch in jazzige Richtungen ging, war der Pionier of English Jamaica Sound und Reggae – Georgie Fame (and the Blue Flames), der diese Musik selbst nur am Rande spielte und als musikalischer Direktor des Caledonia Soul Orchestra von Van Morrison lange fungierte und in den 60-ern etliche Hits hatte, wie Yeah Yeah, Sunny, The Ballad of Bonnie and Clyde etc., an der Hammond pur mit oder ohne Leslie hätten wir noch noch den großartigen Keith Emerson, den Keyboarder von Deep Purple Jon Lord (beide leider schon von uns gegangen) und den Strawbs- und Yesorganisten Rick Wakeman,, die aber alle drei mehr der Klassik zugetan waren.

Brian Auger war und ist ein Jazz-Virtuose, der sich nicht vor dem Begriff Fusion scheute und damit zur Legende wurde wie die heutige Mrs. Tippett, in den 60-ern bekannt als „Queen of Swinging London“ - Julie Driscoll, die die Season of the Witch beschwor, nach Donovan Leitch.

Julie Driscoll and Brian AugersTrinity schrieben Rockgeschichte, auch wenn es keiner war. This Wheels on Fire, On the Road to Cairo, Light my fire waren Welthits. Das Doppel-Album „Street Noise“ setzte Maßstäbe.
Brian Auger war auch schon ganz früh im Swinging London unterwegs, gründete mit Rod Stewart und Long John Baldry die Gruppe Steampacket und wurde dann zum Star mit der Swinging London Ikone Julie Driscoll. Er spielte mit einer unendlich langen Liste von Musikern aus vielen Musikbereichen -  u. al auch mit Eric Burdon - Resultat das Doppelalbum "Access all Areas". - Mit seiner eigenen Formation Oblivion Express brachte er seit den 70-ern regelmäßig Alben heraus.(a. a. mit seinem Sohn und seiner Tochter, die bekommt gerade ihr 2. Kind) - Der Sohn spielte durchaus ebenfalls virtuose Drums an dem Freitag. Warum er ihn mit dem Namen Karma belegte,kann nur in der Transzendenz der Hippie-Ära seinen astralen Ursprung finden.

hier Infos, die der Jazz-Club zusammengestellt hat:

Live im Jazzclub Augsburg: BRIAN AUGER‘S OBLIVION EXPRESS feat. ALEX LIGERTWOOD am Freitag 20. Okt. 2017 um 20:30 UHR Brian Auger - geliebt und gefeiert von der gesamten Musikwelt, von Herbie Hancock über die Brand New Heavies bis hin zu den Beastie Boys. Seine Songs wurden von Künstlern wie Mos Def, Common, Air und Kid Loco gesampelt, seine Kompositionen von Sarah Vaughan, Richard Holmes und The Main Ingredient gecovert. Stets Neues zu wagen und seine eigenen Wege zu gehen ist zweifellos nicht der einfachste Weg zu künstlerischem und kommerziellem Erfolg. Doch Brian Auger war schon immer ein Freigeist, der seinen musikalischen Instinkten bedingungslos folgte – eine Einstellung, der er seit mittlerweile über 50 Jahren treu bleibt. So hat er seinen Ruf als gefeierter, beliebter und stets innovativer Musiker zementiert. Brian Auger war ein preisgekröntes Wunderkind am Jazz-Piano, eine Ikone im Swinging London der 1960er Jahre, ein früher Vertreter des Fusion Jazz, der Godfather des Acid Jazz und ist seit 2014 Mitglied in der Hammond Organ Hall of Fame. Die Anthology-Tour ‚Back To The Beginning’ vereint über 50 Jahre von Brian Augers Grammy-gekröntem Schaffen. Mit dabei ist Alex Ligertwood, dessen Stimme durch die Band Santana weltbekannt wurde. Diese beiden Ausnahmetalente, Brian Auger, den Hammond-Guru, und Alexander Ligertwood, gemeinsam auf der Bühne präsentieren zu dürfen, ist dem Jazzclub Augsburg eine besondere Ehre! Brian Auger – Hammond B3, Alex Ligertwood – vocals, guitar, Travis Carlton – bass, Karma Auger – drums    www.brianauger.com 

Michael G. Symolka
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