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Aachen - da bleibt dann nur die Postkarte...

Augsburg: Dom Augsburg | ... oder man setzt die Prioriäten einfach anders...
Die Geschichte:
Viele Jahre liegt der letzte Besuch in dieser Stadt zurück. Als sich plötzlich bei einem Aufenthalt in der Nähe ein Zeitfenster öffnete, entstand der Gedanke, diese Stadt zu besuchen. Einmal wieder das Beeindruckenste besichtigen, das diese Stadt zu bieten hat - den Königsthron zu Aachen.
Es ist erstaunlich schnell ein Parkplatz in der Nähe gefunden, der Fußweg zum Dom nicht weit. Beim Eintritt in den Kirchenraum zahlen wir 1 € für eine Fotoerlaubnis. Das ist uns jedes Foto wert. Komisch nur, dass Menschen mit dem Smartphone einfach so fotografieren können und keine Fotoerlaubnis erwerben müssen. Dann ist das so, auch wenn ein Nachgeschmack bleibt.
Ein Rundgang durch den Kirchenraum ist quasi ein Blick in viel, sehr viel deutsche Geschichte. Leider ist ein Teil abgesperrt und dort findet eine Besichtigung statt.
Nun aber auf zum Grund dieses Besuches: Der Königsthron.
Der Blick geht durch den ganze Raum. Es gibt keinen Hinweis. Auch vor der Kirche ist kein Hinweis. Sollte er nicht mehr in der Kirche sein?
Am Postkartenstand ist eine Postkarte. Sie ist leicht vergilbt. Aber dann wird es ihn noch geben.
Etwas abseits ist ein Kirchen-Shop. Man ist nicht zuständig. Dazu muss man im Bistum fragen, ist die Auskunft.
Durch Bauzäune ist es ein Ratespiel, wo ein Eingang zu finden ist.Bis hierher gab es keinen Hinweis auf Führungen, auf Auskünfte. Innen, hinter einem Tresen kommt die Auskunft, dass man den Königsthron nur mit einer Führung ansehen kann. Die Erklärung, nur am Thron interessiert zu sein, weil die Zeit drängt, hilft nichts. "In der Adventszeit kann der Königsthron auch ohne Führung angesehen werden.", ist der letzte Satz zu diesem Thema.
Bleibt also nur der Blick auf die Postkarte, wenn man nicht "mal eben" wieder vorbeikommen kann - schade. Es bleibt ein wenig Nachgeschmack: Erst eine schlechte bis keine Beschilderung, dann eine schroffe Auskunft - Gästefreundlichkeit sieht anders aus.

Aber es gibt Versöhnendes. Es gibt die zahlreichen Brunnen und Skulpturen, die der Stadt Aachen ein ganz anderes, eigenes Bild geben.
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