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Verblöden wir immer mehr?

Augsburg: Umgebung | WISSEN:

Ich kann mich noch genau daran erinnern als meine Mutter früher kochte. Da gab es noch nicht die großen Supermärkte, in denen man alles kaufen konnte. Sie hat aus dem, was ihr zur Verfügung stand, aber immer eine gute Mahlzeit für uns bereitet. Sie hatte eben ihre Rezepte noch im Kopf, und uns hat es immer geschmeckt. Viele Rezepte hatte sie noch aus mündlicher Überlieferung von ihrer Mutter im Gedächtnis.

Heute ist alles ganz anders.

Die moderne Frau von heute benötigt keine Erfahrungen im Kochen mehr. Sie benötigt nur einen Computer oder Smartphone und einen Internetanschluss.

Um die Familie, oder die eingeladenen Freunde, mit kulinarischen Köstlichkeiten zu verwöhnen, wird nur ein passendes Rezept aus dem Internet ausgedruckt.
Die Einkaufliste wird bereits mitgeliefert. Dann fährt man zu dem nahegelegenen Supermarkt und besorgt sich alle Zutaten.

Auch wie man eine Mahlzeit zubereiten muss, steht auf dem Ausdruck. Alle Arbeitsschritte sind genau beschrieben.

Aber was ist, wenn mal die Glasfaserleitung des Internets defekt ist, oder einmal ein paar Satelliten ausfallen?

Muss die Familie dann verhungern, weil Mutter zum Dummerchen geworden ist?

Auch das Navigationsgerät ist eine tolle Sache. Man gibt nur ein wo man hin will, und schon erscheinen auf dem Display die Straßenkarte, die Entfernung zum Zielort und die voraussichtliche Ankunftszeit.
Jetzt kann man noch wählen ob eine Frauenstimme oder eine Männerstimme uns laufend sagt wo wir abbiegen oder geradeaus fahren sollen sollen.

Selbst für eine Fahrt von Bochum nach Herne, beide Städte liegen im Ruhrgebiet und liegen nur ein paar Kilometer auseinander, wird das Navi angeschaltet.

Ich habe einmal einen Test gemacht, und möchte Ihnen kurz das Ergebnis beschreiben.

Die Orte Velbert Langenberg und Velbert Neviges liegen nah beieinander. Es sind nur etwa vier Kilometer von dem einen zum anderen Ort.
Ich habe 24 jungen Menschen, die zufällig am Straßenrand standen, nach dem Weg gefragt.

Auf die 24 Fragen:“Wie kommen ich von hier eigentlich nach Neviges“, haben mir 18 gesagt:“ Das kann ich ihnen nicht sagen."
Einige von ihnen kannten noch nichteinmal den Ort Neviges, der nur vier Kilometer entfernt war.

Müssen wir heutzutage eigentlich nur wissen wie man ein Smartphone oder ein Navigationsgerät bedient, und müssen wir nichts Anderes mehr behalten?

Und was ist wenn der Akku mal leer ist- stoppt dann auch unser Leben?

Verblöden wir immer mehr-wie ist Ihre Meinung dazu ?
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18 Kommentare
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Margit A. aus Korbach | 04.06.2017 | 08:55  
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Erika Walther aus Augsburg | 04.06.2017 | 10:41  
38.990
Eberhard Weber aus Laatzen | 04.06.2017 | 10:50  
12.574
Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 04.06.2017 | 11:46  
12.574
Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 04.06.2017 | 11:47  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 04.06.2017 | 11:50  
13.122
Margit A. aus Korbach | 04.06.2017 | 13:51  
38.990
Eberhard Weber aus Laatzen | 04.06.2017 | 14:40  
12.574
Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 04.06.2017 | 14:54  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 04.06.2017 | 15:33  
17.260
Renate Croissier aus Lünen | 04.06.2017 | 18:58  
12.574
Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 04.06.2017 | 21:21  
57.451
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 06.06.2017 | 05:34  
12.574
Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 06.06.2017 | 05:54  
57.451
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 11.06.2017 | 07:37  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 11.06.2017 | 08:07  
57.451
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 12.06.2017 | 03:38  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 12.07.2017 | 17:25  
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