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JAGEN UND FISCHEN 2018 - Intelligente Spurensucher und Jagdausrüstung mit optimaler Funktionalität

    Augsburg: Messe Augsburg | Das Erlebnisrevier der JAGEN UND FISCHEN in Augsburg lockt vom 18. bis 21. Januar 2018 mit jeder Menge neuer Themen und hochkarätiger Aussteller. Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. ist neuer Kooperationspartner und berät in Sachen Jagdpraxis mit aktuellen Prüfergebnissen bei Schalldämpfern, Keilerschutzhosen und mehr. „Die JAGEN UND FISCHEN ist dank hochkarätiger Referenten, informativer Sonderschauen und hochwertigen Ausstellern im Raum Süddeutschland auf einem einzigartigen Niveau gelandet", resümiert Gerhard Reiter, Geschäftsführer der Messe Augsburg.

Trendsetter

Stets auf der Spurensuche nach neuen Trends in der Jagd, Fischerei und auch bei den Bogen- und Sportschützen, führt die JAGEN UND FISCHEN Hersteller, Aussteller, Jäger, Fischer, Schützen und Naturliebhaber auf dieser Messe in einem auserlesenen Rahmen zusammen. Der Informationsgehalt über die Foren, die Sonderschauen und die stetig wachsende Zahl an Ausstellern auf über 27.000 Quadratmetern Fläche ist einzigartig. Ein gutes Beispiel hierfür ist das „Ladies Passion"-Siegel, das ab sofort spezielle Produkte für Jägerinnen ziert. Das lässt die Pirsch auf die perfekte Ausstattung noch erfolgreicher werden. Als erste Messe im Jahr ist die JAGEN UND FISCHEN somit der ideale Startschuss für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018.

Intelligente Spurensucher

Der Wechsel von Winterzeit auf Sommerzeit, das immer dichter werdende Straßennetz, das häufig Wildeinstände und Wildwechsel zerschneidet und auch der hohe Freizeitdruck in Feld und Wald führen vermehrt zu Verkehrsunfällen mit Wildtieren. „Nicht immer enden diese sofort tödlich für Reh, Hirsch und Wildsau und so fliehen diese Tiere häufig mit inneren Verletzungen und offenen Brüchen", erklärt Wild-meister und erfahrener Schweißhundeführer Matthias Meyer. Im Sinne des Tierschutzes muss verletztes Wild so schnell als möglich von seinen Qualen erlöst werden und hierbei helfen spezielle Hunderassen, die sogenannten Schweißhunde, die es auch im Januar auf der JA-GEN UND FISCHEN in der Sonderschau in Halle 4 zu sehen gibt. Diese Supernasen können allein durch das Verfolgen der Bodenverwundung und somit geringsten Geruchspartikeln den Hundeführer zum kranken Wild bringen, denn die Verletzungen von verunfallten Tieren verlaufen oft mit wenig oder gar keinem Blutverlust. Hier stellt sich eine schwierige Aufgabe, die neben einer aufwendigen Ausbildung sehr viel Vertrauen und Erfahrung beim sogenannten Nachsuchengespann erfordert. Diese Arbeit ist sehr wichtig, denn gerade verletzte Wildschweine sind durchaus in der Lage, Spaziergänger oder deren Hunde, die ihnen unwissentlich zu nahe kommen, anzugreifen. Hier kommt dem Schweißhundeführer sogar eine besondere Aufgabe im Sinne der Verkehrssicherungspflicht zu. Absoluter Spurwille und ein überlegtes Wesen haben den Schweißhunden neben dem jagdlichen Einsatz zudem einen gesicherten Namen als Mentrailing-Rassen bei der Polizei verschafft. Die Prägung und Früherziehung beginnt im Welpenalter und hierfür sollte ein entsprechender Hochwildbestand im Revier vorhanden sein. Ausreichend Einsatzmöglichkeiten auf der Wundfährte sind wichtig, um Erfahrung zu sammeln. Nachsuchen bedeutet, in schwerem Gelände zu suchen, zu bergen und zu versorgen und das zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch an Sonn- und Feiertagen. Die Leiden eines verletzten Tieres stehen immer im Vordergrund. Wer auf der Suche nach dem passenden Jagdhund ist, findet auf dieser Sonderschau ideale Informationsmöglichkeiten. Rund 50 Jagdhunderassen und -schläge werden unter der Federführung des Jagdgebrauchshundevereins Augsburg e.V. zu sehen sein. Zweimal täglich präsentieren sich die vierbeinigen Spezialisten mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und rassetypischen Merkmalen, darunter auch einige Schweißhunderassen, in der so genannten Pfostenschau. Gespräche mit Züchtern, Ausbildern und Hundehaltern geben eine gute Orientierung für die richtige Entscheidung.

Showbühne: rundum aktuell informiert


Von der Thermosocke bis zur Nachtsichttechnik, Simone Helmich und Michael Nitsch vom Team Winz entgeht nicht die kleinste Kleinigkeit, wenn es um die Funktionalität und Praxistauglichkeit neuester Produkte namhafter Hersteller geht. Die Jagd ist keine reine Männerdomäne mehr und so werden Unisex-Produkte auch auf Frauenansprüche getestet. Die Vorträge sind nicht nur horizonterweiternd, sondern haben durchweg einen hohen Unterhaltungswert, weshalb die unter extremsten Bedingungen und weit weg vom Labor herausgefundenen Stärken und Schwächen der Testobjekte nicht mehr in Vergessenheit geraten.

Was die Jagd in Schottland zu einem absolut faszinierenden Erlebnis macht, darüber berichtet Roland Zobel von Spurlaut.com sehr eindrücklich. Das Pirschen auf einen schottischen Highland-Hirsch oder die Flintenjagd auf Grouse, die schottischen Moorhühner, sind etwas ganz Besonderes. Und natürlich gibt es Tipps zur Anreise, Unterkunft sowie dem Waffentransport. Doch nicht nur Schottland ist Programm, auch andere Reiseziele in Europa und Afrika, die beispielsweise nachhaltiges Jagen bieten, werden vorgestellt.

„Wie man einen Schweißhund macht", so der Titel des aktuell überarbeiteten Bestsellers von Harald Fischer, dem bekannten Nachsuchenführer. Der Autor selbst erzählt auf der Bühne von seinen Erlebnissen auf der roten Fährte und gibt wertvolle Tipps, wie man es als Hundeführer schafft, die vorhandenen Anlagen beim Vierbeiner optimal zum Einsatz zu bringen.

Klaus Weisskirchen, Entwickler verschiedenster Lockjagdinstrumente, gibt auf der Showbühne täglich seine wertvollen Erfahrungen zur Ruf- und Lockjagd weiter. Weisskirchen greift dabei gelegentlich zu besonderen Maßnahmen und wirft auch mal ein paar Kampfgrunzer zur Wildschadensverhütung in den Maisacker, um die Rotte zu vertreiben.

Angel-Krimis im Freiwasser


Fische im offenen Wasser ohne Deckung zu fangen, ist ein echtes Spezialgebiet. Der Angler benötigt dafür, neben einer großen Portion Erfahrung, ein Gefühl für die Tiefe und herkömmliche, flach laufenden Köder funktionieren in diesem Fall nicht. „Wir arbeiten bei der Freiwasserangelei mit Gummifischen, die einen Bleikopf besitzen und platzieren diese möglichst exakt in der Wassertiefe, in der sich die Raubfische aufhalten. Das geht entweder, indem man sozusagen in die Tiefe zählt oder aber mit entsprechenden Hilfsmitteln, wie beispielsweise dem Echolot", erklärt Uli Beyer, einer der bekanntesten Raubfischangler Deutschlands. Damit ist es jedoch noch nicht getan, denn die Räuber müssen den Köder auch noch möglichst verführerisch präsentiert bekommen, damit sie beißen und das ist eine Kunst für sich. „Damit ein Gummifisch in 10 bis 15 Meter Tiefe sich so richtig zum Anbeißen bewegt, bedient sich der Angler einer bestimmten Technik und diese muss geübt werden", verrät Beyer, der zu dieser Thematik Guiding-Touren in seinem Hausgewässer am Möhnesee anbietet oder auch mal mit seinen Kunden nach Holland fährt. Dank der Echolottechnik ist es mittlerweile möglich, direkt unter dem Boot zu angeln und sowohl Fisch als auch Köder dabei zu beobachten. Hierbei handelt es sich um die „pelagische Angelei". „Das ist manchmal ein echter Live-Krimi und etwas ganz Besonderes, dies mitzuerleben", begeistert sich Beyer. Die Höhen und Tiefen dieser Angelei dokumentiert Beyer mit spannenden Bildern, die er auch in seinem Vortrag auf dem Anglerforum der JAGEN UND FISCHEN zeigen wird. Manchmal kann der Profi sogar die Fischart aufgrund ihres Verhaltens im Echolot vorab bestimmen. „Katzenartig verhält sich eher der Zander, der Hecht kommt häufig angeschossen, aber wirklicher Garant ist dieses Wissen nicht. Gerade alte erfahrene Hechte lassen sich oft Zeit", so Beyer, dessen Guiding-Touren über acht bis zehn Stunden gehen und ganz nach den Wünschen der Kunden gestaltet werden. „Erfahrung sammeln und Neues lernen durch das Naturerlebnis und den „Nervenkitzel", das steht bei mir immer im Vordergrund und selbstverständlich darf man mich auch mit Fragen zur Angeltechnik löchern. Ich freue mich auf die JAGEN UND FISCHEN, denn hier ist Nachfragen ausdrücklich erwünscht." Und wer nach dem Vortrag von Uli Beyer so richtig Lust auf Barsch, Hecht und Zander am Möhnesee bekommt, erkundigt sich am besten gleich nach einem der begehrten Angeltermine.

Gut zu wissen

Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) bringt zur JAGEN UND FISCHEN jede Menge wertvoller Informationen für Jäger, Hundeführer, aber auch Waldbesitzer mit. Das hochaktuelle Thema Keilerschutzhosen veranlasste das KWF zusammen mit der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe zu einem gemeinsamen Prüfungsgrundsatz. Seit Sommer 2017 befinden sich nun die ersten Hosen, die dem Stahlprüfzahn erfolgreich Widerstand leisteten, im Handel. Über diese Sicherheitsprüfung hinaus, bietet das KWF den Test „Funktion & Komfort“ an. Hier müssen sich die mittlerweile eben-falls im Handel befindlichen Keilerschutzhosen einem mehrmonatigen Tragetest in punkto Komfort, Flexibilität, Atmungsaktivität, Beweglichkeit, Praktikabilität und Dauerhaftigkeit unterziehen.

Schallschutz ist Gesundheitsschutz, und zwar direkt am Ohr des Jägers. Das KWF stellte hierzu interessante Testreihen in einem rekonstruierbaren Verfahren auf dem Schießstand zu unterschiedlichen Kombinationen aus Waffe, Munition und Schalldämpfer an, deren Ergebnisse über eine Datenbank abrufbar sind. Schalldämpfer mindern nicht nur die akustische Belastung, sondern auch den Rückschlag und das Mündungsfeuer. Der Schuss wird für den Jäger somit deutlich entspannter. Am Messestand gibt es neueste Informationen zum Arbeitsschutz durch Schalldämpfer, Dämpfleistungen sowie Hintergründe zum laufenden Projekt.

Ein weiteres spannendes Thema für Jäger und private Waldbesitzer sind die kleinen, mit technischen Raffinessen ausgestatteten Maschinen und Geräte, die sich perfekt für die private Holzernte einsetzen lassen. Diese „Small-Scale-Forestry"- Maschinen sind in Skandinavien alltäglich und speziell auf kleine Waldparzellen zugeschnitten. Sie halten mehr und mehr Einzug in die deutschen Wälder. Ein ATV mit Anhänger für den Transport von kleineren Stammholzabschnitten oder Brennholz wäre beispielsweise solch eine praxistaugliche Kombination, in deren Luxusvariante der Anhänger sogar über einen eigenen Kran verfügt. Konkrete Beratungen zu Einsatzgebieten, Einsatzgrenzen, Verfügbarkeit, Arbeitssicherheit und Arbeitsverfahren sieht das KWF für sich als zukünftige Aufgabe in diesem wachsenden Sektor.

Weitere Informationen:

www.jagenundfischen.de
www.augsbow.de
www.facebook.com/jagenundfischen
www.facebook.com/augsbow
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