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Hannes Ringlstetter & Band „Paris. New York. Alteiselfing“ - Wir verlosen 5x2 Freikarten für Hannes Ringlstetter!

Wann? 19.07.2017 20:00 Uhr

Wo? Spectrum Club, 86150 Augsburg DE
Hannes Ringlstetter (Foto: www.pertramer.at)
  Augsburg: Spectrum Club | Ein musikalisch unterhaltsamer RoadTrip mit Hannes Ringlstetter und seiner Band

Willkommen zu einer ganz speziellen BühnenReise. Sie steht unter dem Motto des Titelsongs der Show:

Bau ma auf
Bau ma ab
fahr ma wieder weida
mir san älter worden aber net vui gscheider
B8 B 20 A 93
Deutschland Bayern Österreich
München Passau Linz und Wien
Paris New York Alteiselfing.

Hannes Ringlstetter nimmt Sie auf seine ironisch liebevolle aber auch mal knorrig kraftvolle Art mit auf die Reise in Geschichten und Liedern. Sie fahren über „La Gomera“, „New York City“ „Budapest“, an den „Würstelstand“ nach Wien, lernen tanzen in „Paris“, treiben sich mit ihm aber auch in heimischen Gefilden wie in der „Dorfdisco“ rum, besuchen „Oberammergau“ oder kehren ein im Wirtshaus bei der „Königin der Gastwirtschaft Marlene“, Chillen am „Baggersee“ und landen schliesslich wieder zuhause. In Ringlstetters Fall in „Niederbayern.“

Steigen Sie ein, fahren Sie mit. Es werden ständig neue nette Menschen zum Mitreisen gesucht.

Die neue grosse Unterhaltungsshow von Hannes Ringlstetter mit seiner fulminanten Band und Crew on the road. Don`t miss it!

„Touren kann ich am besten!“ - Interview mit Hannes Ringlstetter


Herr Ringlstetter, Paris, New York oder Alteiselfing?

Hannes Ringlstetter: New York! Ganz einfach, weil New York für mich die inspirierendste Stadt ist, in der ich jemals war. Ich möchte dort zwar nicht leben, dafür ist dann doch zu viel los. Aber ich denke, dass New York für jeden Kreativen die meisten Möglichkeiten bietet: Jazzbars und Clubs, Wahnsinns-Musiker, die für 150 Dollar die Nacht auftreten – was es dort gibt, findet man nirgendwo anders auf der Welt.

Warum dieser Titel für Ihr Buch, das Album und nun die Tour?

Ringlstetter: Die Idee zu dem Titel ist schon ewig alt. Um genau zu sein, entstand sie 2001. Damals hieß die Band ja noch „Schinderhannes“ und wir tourten so durch die Gegend. An einem Tag spielten wir in Paris, daraufhin hätte New York folgen sollen. Allerdings wurde der Auftritt aufgrund des Attentats vom 11. September abgesagt. Der direkt darauffolgende Termin war in Alteiselfing im Landkreis Wasserburg. Und damit war der Titel geboren. Er verschwand allerdings erst einmal in der Schublade.

Auch „Schinderhannes“ wurde kurz darauf aufgelöst.


Ringlstetter: Richtig. Das war keine leichte Zeit. Wir haben einfach gemerkt, dass es, so wie es war, nicht weiterging. Ich glaube, wir brauchten eine Kreativpause. In der Zeit habe ich meine Soloprogramme entwickelt und bin allein getourt. Das Musikmachen und die Band haben mich allerdings nie losgelassen. Deshalb die Gründung der „Ringlstetter“-Band vor drei Jahren. Ein Risiko, das sich ausgezahlt hat.

Und die „PNYA“-Idee wurde wieder konkret.


Ringlstetter: Genau. Als ich dann gefragt wurde, ob ich ein Buch schreiben könne, dachte ich mir, dass sei die perfekte Möglichkeit, um zu erzählen, wie das damals alles so war. Wie es dazu kam, dass es heute ist, wie es ist. Und dazu sollte eine CD her. Eine CD, die eine musikalische Reise ist. Jeder Song ist ja geografisch verankert. Es gibt zum Beispiel ein Lied über La Gomera, einen urbanen Song über New York, oder das „Niederbayern“-Lied über meine Heimat. Das Album ist also die Dokumentation meiner Reiserei. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich seit 25 Jahren in der Gegend herumfahre. Ich bin ja permanent immer irgendwo.

Und wo am liebsten?

Ringlstetter: Keine leichte Frage. Ich bin gerne in München bei meiner Familie. Allerdings halte ich es in der Stadt nicht lang aus. Drei Tage, und ich werde ganz unruhig. Dann muss ich raus aufs Land. Dort ist mein Lieblingsort, mein Haus im Labertal. Da ist wirklich nichts. Rechts fließt die Laber, links ist der Wald und das war’s.

Wie lange dauert es dort, bis Sie zur Ruhe kommen?

Ringlstetter: Ich glaube, ich wohne genau da, weil es keinen anderen Ort gibt, an dem es schneller geht. Wenn ich ankomme, bin ich für zwei Stunden extrem hibbelig. Ganz einfach, weil es von 100 auf null geht – also wirklich null. Aber dann mache ich ein Feuer im Kamin und sitze da. Etwa zwei Stunden. Dann ist alles gut.

Kochen Sie auch selber?


Ringlstetter: Ich koche selber – und auch gut nebenbei (lacht). Ich koche also, sitze am Feuer, rauche eine Zigarette und spiele ein wenig auf der Gitarre...

… also genau so, wie man es sich bei einem Musiker vorstellt.


Ringlstetter: Das Haus ist in der Tat das Ergebnis einer romantischen Vorstellung. Ich hatte nie einen richtigen Plan, was mein privates Leben angeht. Es gab nur einen einzigen Traum – und der ist so klischeevoll romantisch, dass er fast schon wieder grauenvoll ist: Ich hatte immer dieses Bild von einem Haus an einem Fluss, in dem in der Mitte ein Flügel steht. Und das Witzige ist, dass das nun genauso ist. Das einzige, was mich stört: Es ist mir grundsätzlich zu kalt hier. Also alles.

Das heißt, irgendwann geht es in den Süden?

Ringlstetter: Es kann sehr gut sein, dass ich irgendwann dazu übergehen werde, die kalte Jahreszeit im Süden zu verbringen. Auf der Insel La Gomera zum Beispiel. Da bin ich sehr gerne. Auswandern werde ich aber nicht. Dafür bin ich nicht der Typ.

Was bedeutet Heimat für Sie?

Ringlstetter: Niederbayern ist Heimat für mich. Weil ich diese Düfte, die Gerüche, die Landschaft in mir habe. Weil ich einfach so bin. Ein Niederbayer halt. Mittlerweile würde ich aber auch sagen, dass Heimat da ist, wo meine Crew ist. Die Leute, die dieses Zigeuner-Leben mit mir leben. Ich bin ja mehr mit den Jungs zusammen als mit meiner Frau. Das ist nun einmal so. Touren kann ich am besten.

Wo treten Sie am liebsten auf?


Ringlstetter: Natürlich in Bayern. Wenn wir die ersten Töne von „Niederbayern“ spielen und man so richtig merkt, dass alle genau darauf warten – das ist großartig. Wenn dann noch alle mitsingen – einmalig!

Wie viel Niederbayer steckt in Ihnen?

Ringlstetter: Viel (lacht). Ich gehe immer davon aus, dass man alles selber schaffen muss. Und ich bin sehr misstrauisch. So, wie viele Niederbayern. Das hat ganz einfach damit zu tun, dass wir um die eigene Hinterfotzigkeit wissen. Ich kann auch prima hinterfotzig sein. Aber ich bin es halt nicht. Ganz einfach, weil ich anders erzogen bin, weil ich nicht so sein will. Trotzdem weiß man ja nie, ob es die anderen nicht sind. Außerdem sind wir Niederbayern schwer beeindruckbar. Mit Geld und Erfolg zumindest nicht. Mich interessiert nicht, wie viele Häuser und Motorräder jemand auf Ibiza hat. Da werde ich sofort wieder misstrauisch.

Sind Sie gerne bekannt?

Ringlstetter: Also um ehrlich zu sein: Ich dachte, es kickt mich mehr. Damals, als ich es mir so sehr gewünscht habe, war ich es nicht. Und jetzt ist es mir ziemlich gleichgültig. Viele Sachen sind super, und andere sind nervig.

Wie gehen Sie mit negativer Kritik um?

Ringlstetter: Sie verletzt mich natürlich. Ich führe einen Liebesberuf aus. Es geht nur darum: Gefällt es den Leuten, oder nicht? Da geht man einfach immer ein Risiko ein. Aber was ist die Alternative? Einzupacken, und diesen Beruf nicht ausüben? Ganz sicher nicht.

Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?


Ringlstetter: Ich hätte gerne, dass man versteht, dass es eine Mischung ist. Eine Mischung aus Humor und sehr direkter Sprache und einer zweiten, größeren Ebene. Ich wünsche mir, dass die Leute auch diese zweite Ebene entdecken. Dann bin ich zufrieden. Außerdem habe ich einfach noch eine kindliche Albernheit in mir. Blödeln ist für mich viel ergiebiger als gscheide Sachen sagen.

Das „PNYA“-Tourprogramm ist beides: Musik und blödeln.

Ringlstetter: Richtig. Es soll auch beides sein. Schließlich kennen mich eben viele, als den Hannes, der auf der Bühne seine Show macht. Ich möchte also, dass die Zuschauer beides haben: lustige Geschichten und die passende Musik dazu.

Wie schaut’s aus, wenn Sie mit der Band einen neuen Song schreiben?

Ringlstetter: Früher haben wir uns im Proberaum zusammengesetzt und bei null begonnen. Das bringt allerdings nicht so viel. Zumindest bei uns war das so. Da kommt einfach wenig bei rum. Mittlerweile ist es so, dass ich die Ideen liefere und wir sie dann gemeinsam weiterspinnen. Dann lässt jeder einfließen, was er so weiß, und kann. Das hilft.

Ihre Lieder sind beides: rockig und bayerisch. Warum funktioniert das momentan so gut?

Ringlstetter: Wahrscheinlich, weil die Welt gerade immer unübersichtlicher wird. Und deshalb gibt es diesen Wunsch nach Verortung. Und Sprache ist das Einzige, das einen noch verortet. Ich glaube, es ist ein Zeitgeistphänomen. Momentan sehnen sich die Menschen nach ein wenig Heimat in der großen weiten Welt.

Verlosung!

Wir verlosen 5x2 Freikarten! Klickt bis zum 9. Juli 2017 auf „Mitmachen“, wenn ihr gewinnen wollt. Die Gewinner werden am 10. Juli hier auf myheimat per interner Nachricht über ihren Gewinn informiert. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Jetzt mitmachen (Teilnahmeschluss 09.07.2017)

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