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Viele Anwohner leiden unter dem Bahnlärm

Die Anwohner in Oberhausen und Bärenkeller, die in unmittelbarer Nähe der Bahnlinie wohnen, werden laut ihren Aussagen auf Schritt und Tritt vom Bahnlärm verfolgt.

Es sei oft fast nicht mehr zum Aushalten, so die Betroffenen. Erfreut nahmen Sie die Nachricht im türkischen Kulturverein „Nizami alem“, dass der Bund für Lärmschutz in Bärenkeller und Oberhausen einige Millionen Euro locker machen will auf. Dies soll sogar schneller als ursprünglich geplant geschehen. Diese gute Nachricht hatte der Bundestagsabgeordnete Heinz Paula aus Berlin nach Augsburg mitgebracht. Er informierte die Betroffenen und die Kommunalpolitiker Dieter Benkard, Stadtrat (SPD Oberhausen) und Ulrich Wagner Bärenkeller (SPD Bärenkeller). Das Bundesprogramm für Sanierungsmaßnahmen wurde für bestehende Bahnstrecken auf insgesamt 100 Millionen aufgestockt.

Hierunter fallen auch die rund fünf Kilometer in den beiden nördlichen Stadtteilen. Laut Heinz Paula ist noch in diesem Jahr mit ersten Auftragsvergaben zu rechnen. Zuerst werden jedoch noch Lärmmessungen stattfinden. Anhand von Gutachten können dann die jeweiligen Schutzvorkehrungen festgelegt werden. Der SPD-Abgeordnete geht davon aus, dass in dem angesprochenen Bereich Schallschutzwände eine große Rolle spielen werden. Außerdem werden Schallschutzfenster ein weiteres Mosaik im Gesamtkonzept darstellen. Auch an den Gleisen wird gearbeitet, um den Lärmpegel zu reduzieren. Ein Betroffener Anwohner erklärte, dass der Güterverkehr mit den zahlreichen Rangiermanövern das größere Problem darstelle. Heinz Paula sicherte den Anwohnern zu, dass er bei der Bahn und einem Verhandlungstermin die Sachlage zur Sprache bringen wird.
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