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Wenig Sorgen im Landkreisnorden

Bild: Nutzten die Zeit zum Austausch: Erster Polizeihauptkommissar Thomas Klingler, Landrat Martin Sailer und Erster Polizeihauptkommissar Markus Schwarz (v. l. n. r.)

Landrat besucht Polizeiinspektion Gersthofen 

Nachdem er erst vor wenigen Wochen bei der Autobahnpolizei Gersthofen zu Gast war, nutzte Landrat Martin Sailer nun auch die Gelegenheit, sich berichten zu lassen, wie die polizeiliche Lage abseits der Autobahn im nördlichen Landkreis ist. Dazu traf er sich zu einem Gespräch mit Ersten Polizeihauptkommissar Markus Schwarz und seinem Vertreter, Ersten Polizeihauptkommissar Thomas Klingler.

Polizeihauptkommissar Schwarz, der die Polizeiinspektion Gersthofen seit Ende 2014 leitet, hatte viel Positives zu berichten. „Wir sind in einem modernen Gebäude mit einwandfreier Ausstattung untergebracht. Dazu habe ich ein hochmotiviertes Team“, so Schwarz. Lediglich die Personalstärke bereitet ihm Sorgen: „Wir haben momentan trotz hoher Einstellungszahlen mehr pensionsbedingte Abgänge, als Neuzugänge. Hier müssen wir wohl noch ein bis zwei Jahre überbrücken, bis wir wieder voll besetzt sind.“

Im 280 km² großen Einsatzgebiet, welches bis zur nördlichen Landkreisgrenze reicht, gibt es nur wenige akute Probleme. Vor allem in den Sommermonaten ist aber beispielsweise der Schlosspark in Meitingen ein Brennpunkt. Hier sind oft Einsätze aufgrund von Müll oder Sachbeschädigung nötig. Auch die Anzahl der Fahrraddiebstähle hat sich etwas erhöht. Hinzu kommen Einsätze bei kulturellen Festen wie der Gersthofer Kulturina oder der Thierhaupter Festwoche.

Den Handlungsbedarf in Bezug auf die langen War-tezeiten im Bezirkskrankenhaus, welche bereits bei seinem Besuch bei der Polizeiinspektion 6 in Stadtbergen an den Landrat herangetragen wurden, sind auch bei der Polizeiinspektion Gersthofen ein Thema. Hier kommt es zu Verzögerungen, da die Notaufnahme des BKH nur untertags angefahren werden kann. Ansonsten muss die Einlieferung über die Notaufnahme des Zentralklinikums erfolgen. „Der Vergleich mit anderen Bezirkskrankenhäusern zeigt, dass Optimierungsbedarf besteht. Hier muss eine zeitnahe Lösung gefunden werden“, betonte Landrat Martin Sailer und versprach, sich dem Anliegen anzunehmen.
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