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Erste Schulung in der „strukturierten Patientenablage“ - StruPal

Referent Sandro Zechel erklärt die theoretischen Zusammenhänge
Die Organisation und der Aufbau einer funktionierenden Patientenablage entscheiden u.a. über Erfolg oder Misserfolg bei einem Massenanfall von Verletzen. Sie bildet eine Stelle an der Grenze eines Gefahrenbereiches, an der Verletzte oder Erkrankte gesammelt und soweit möglich erstversorgt werden. Den Überblick im Chaos behalten, lautet dabei die Devise.

Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus zahlreichen Übungen in der Vergangenheit sind in die Entwicklung eines Systems zur strukturierten Patientenablage, kurz „StruPAL“, eingeflossen. „StruPAL“ besteht aus maßstabsgerechten und bedruckten Planen sowie Befestigungsmaterial und Dokumentationshilfen, die es möglich machen, sofort als eine der ersten Maßnahmen bei einem größeren Schadensereignisses die Ordnung des Raumes zu unterstützen. Die flächenmäßige Dimensionierung und die Ausstattung mit Material und Personal sind geregelt und visuell dargestellt. Das „StruPAL-System“ ist derzeit einzigartig und der Rettungsdienstbereich Augsburg ist damit komplett ausgerüstet.

Am 30.11.2016 fand die erste Schulung anhand eines Planspieles zum neuen System statt. Durch ein Übungsszenario wurden in zeitlichen Abständen verschiedene „Patienten“ mit unterschiedlichen Verletzungsmustern in die Patientenablage eingespielt, die dann durch die Teilnehmer gesichtet, zugeteilt und dokumentiert werden mussten. Die genaue Meldung der Verletztenzahlen an eine Einsatzleitung war ein Ziel der Schulung – den Überblick behalten.

„StruPAL“ konnte schon erfolgreich bei einer Großübung in Thierhaupten eingesetzt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.patientenablage.de
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