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Still und leise schleichen Waschbären ins Erzgebirge

Aue: Zwönitz | Still und leise schleichen Waschbären ins Erzgebirge

Die Lage ist ernst und wird immer bedrohlicher. Im vergangenen Jahr 2010 wurden laut Landesverwaltungsamt Halle landesweit 8.678 Waschbären von Jägern erlegt. Im Jahr 2000 waren es nicht mal 250 Tiere. Die in Halle erscheinende „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtet, dass sich die Waschbären in Sachsen-Anhalt stark vermehr haben, ja sie sind eine regelrechte Plage geworden.So drängen die nachtaktiven Tiere immer mehr in die Städte und richten dort Schäden an. Der Geschäftsführer des Landesjagdverbandes sagte :“Ihre Zahl wird weiter wachsen, weil sie keine natürlichen Feinde haben.“
Und auch ins Erzgebirge wandern heimlich, still und leise Waschbären ein. Auch wenn die Tiere nicht zahlreich sind, gehen Naturschützer,Forstleute und Jäger davon aus, sie werden sich fest etabilieren. In 920 Meter Höhe musste ein Jäger schon 2010 in Reitzenhain schon zweimal hinschauen, als ihm das Gesicht mit der „Panzerknackermaske“ über den Weg lief. Vorher lag der höchste Punkt der Sichtung bei Crottendorf in 850 Metern Höhe. Auch zwischen Dorfchemnitz und Zwönitz wurde eine Waschbärenfamilie beobachtet, die aus dem Zwönitzfluß kam. Schon im Jahr 2010 ging man davon aus, dass in Stollberg Waschbärenfamilien heimisch sind. Es ist kaum abzuschätzem wieviele Waschbären es mittlerweile im Erzgebirge gibt. Sachsenweit wurde vor einem Jahr 10.000 angenommen.
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Corinna Matthes aus Frielendorf | 04.11.2011 | 19:14  
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