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Es geht wieder los in den Kindergärten im Lahn-Dill Kreis

Die Baderegeln werden erklärt
Rettungsschwimmer machen Vorschulkinder „wasserfest“
Saisonstart für „Rudi“ und „Nobbi“ im Kindergarten „Rabennest“
Aßlar; Jedes Jahr aufs Neue starten die Rettungsschwimmer des Kreisverbandes Lahn-Dill der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) unter Leitung des Kinderartenprojekt-Beauftragten Uli Seidel rechtzeitig vor Beginn der Badesaison ihre Reise durch die Kindergärten des Lahn-Dill-Kreises. Im Kindergarten „Rabennest“ fiel dieser Tage der Startschuss für das diesjährige Aufklärungsprojekt, welches von den ehrenamtlichen Rettungsschwimmern bereits seit 18 Jahren betrieben wird.
„Seit dem Projektstart im Jahre 2000 hat die DLRG in den Kindergärten im Lahn-Dill-Kreis rund 5900 Vorschulkinder auf die Gefahren am und im Wasser aufmerksam gemacht“, hebt Seidel hervor.Auch wenn es draußen noch bitterkalt ist und die Seen und Teiche noch zugefroren sind und die Kinder auch mit den Eisregeln vertraut gemacht werden kommt der Sommer bestimmt.
Wenn draußen die Sonne scheint und die Badesasion beginnt „müssen die Kleinen wissen, wie sie sich richtig verhalten am Wasser, und die wichtigsten Bade- und Sonnenschutzregeln kennen“, erklärt der Projektbeauftragte der ersten Stunde und fügt hinzu, dass die Kinder diese durch das Baderegellied und ein großes Baderegelpuzzle erlenen.
„Stop“ rufen die 19 Vorschulkinder vom Kindergarten „Rabennest“ & Zwergenland (Bissenberg) in Leun-Biskirchen, als die Seerobbe „Nobbi“ nur so aus Spaß um Hilfe ruft, um Rettungschwimmer „Rudi“ damit zu ärgern. Gemeinsam mit Rudi erklären die angehenden ABC-Schützen dem tollpatschigen Nobbi, warum man nicht aus Spaß um Hilfe rufen darf. „Das ist nur eine von vielen Baderegeln.
Nobbi und Rudi-Rettungsschwimmer sind Figuren in einem Puppentheater, mit dem am Ende des DLRG-Nivea-Kindergartentages das gelernte Wissen noch einmal spielerisch „abgefragt“ wird. Die erfahrenen DLRG´ler wissen worauf es ankommt, um bei den Kindern ans Ziel zu kommen. „Auf altersgerechte Art und Weise vermitteln wir den Kindern das Thema Sicherheit rund ums Wasser“
Die Kinder erleben beispielsweise in einer Bewegungsgeschichte, wie der Wachdienst-Tag eines DLRG-Rettungsschwimmers abläuft und wie Menschen, die im Wasser in Not geraten, geholfen wird.
Um selbst einmal in die Rolle eines wachsamen Rettungsschwimmers zu schlüpfen, bekommen die Kinder Ferngläser aus Papprollen, mit denen sie aufs Wasser schauen und aufpassen, dass niemanden etwas passiert.
Gemeinsam werden auch die gelbe und rote Flagge gehisst, wobei die Kinder lernen das die gelbe Flagge bedeutet, dass Kinder und Nichtschwimmer nicht mehr ins Wasser gehen sollten. „Die rote Flagge bedeutet aufgrund einer Gefahrenlage Badeverbot für alle“, mahnt Seidel.
Die Rettungsschwimmer hatten auch ihr Rettungsgerät dabei und eifrig probierten die Kinder die Rettungsboje und den Rettungsball aus, so dass neben dem nötigen Ernst an dem Tag auch der Spaß nicht zu kurz kam.
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