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Glockenläuten nach Martini

Uhr auf dem Schloß Herrenchiemsee
In manchen Orten in Unterfranken kannte man früher einen Brauch, der heute in Vergessenheit geraten ist. In der Zeit nach Martini läutete nach dem Abendläuten noch einmal die Glocke, um verirrte Wanderer oder reisende auf den richtigen Weg zu führen. Der Martinstag spielte früher im ländlich-bäuerlichen Leben eine wichtige Rolle. Neben der Feier der Martinkirchweih markierte dieser Tag das Ende des bäuerlichen Arbeitsjahres und den Beginn der Winterzeit. Die Feldarbeiten waren abgeschlossen, jetzt blieb nur noch das Dreschen. Bei Holzarbeiten im Wald war man stets darauf bedacht, vor der hereinbrechenden Dunkelheit zu Hause zu sein. Das Veriirtenläuten endete alljährlich am Fest Petri Stuhlfeier 22.Februar
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2 Kommentare
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Christl Fischer aus Friedberg | 12.11.2012 | 13:24  
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Heidrun Preiß aus Bad Arolsen | 22.11.2012 | 15:48  
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