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Das Leberblümchen

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Das Leberblümchen wurde 2013 zum Blümchen des Jahres gewählt

Seinen Namen verdankt das Leberblümchen der dreiteiligen Blattform, die an die menschliche Leber erinnert. Im Mittelalter galt es daher auch als Heilpflanze. Das Leberblümchen ist in lichten Laubwäldern zu Hause und mag kalkhaltigen lockeren Humusboden.
Die zunehmende Aufforstung mit Fichten und schweren Arbeitsgerät im Wald haben die kleine blaue Frühlingsblume die besonders in der Biedermeierzeit sehr beliebt war, zurückgedrängt. Inzwischen gilt sie als besonders geschützt, das heißt, sie darf weder ausgegraben noch gepflückt werden. Um ihre mehr Aufmerksamkeit zu sichern wurde sie 2013 zur Blume des Jahres gekürt..
Auch in Gärten ist das Leberblümchen, das meist nur in Spezialgärtnereien verkauft wird, selten geworden. Schade denn die bescheidene Blume bedarf keiner Pflege und gehört im Halbschatten unter Sträuchern zu den schönsten Überraschungen des Frühlings.
Die Blütenblätter schließen sich bei Regen und am Abend. Ursache dieser Beweglichkeit sind Wachstumsbewegungen, daher vergrößert sich die Blüte während der einwöchigen Blütezeit fast um das doppelte.
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4 Kommentare
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Günther Gramer aus Duisburg | 20.03.2013 | 12:26  
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Uwe Norra aus Selm | 20.03.2013 | 14:18  
4.699
Christine Rühlmann aus Kirchscheidungen | 20.03.2013 | 14:53  
6.035
Edith Zgrzebski aus Barsinghausen | 20.03.2013 | 21:03  
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