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Jugendamt Mitarbeiterin wird angeklagt, vier Augen Prinzip funktioniert nicht, deshalb stirbt ein Kind

Symbolbild (Foto: Pixapay)
Arnsberg: Brunnen | In der Verhndlung geht es um einen zwei jährigen Jungen der Verhungert ist. Seine kleine Schwester ( 7 Monate alt ) kommt sofort nach bekannt werden in ein Krankenhaus, auch sie ist unterernährt.

Der Prozess gegen die neunfache in Bremen geborene Mutter von Kindern im Alter von 7 Monate bis 17 Jahre schockiert alle Beteiligten.

Die Mutter wurde von der Jugendbehörde betreut und trotzdem viel es nicht auf, das zwei Kinder der Familie nicht genug zu Essen und trinken bekamen. Der Junge starb 2014 an Unterernährung.

Der behandelnden Arzt teilt vor Gericht mit das der Junge nur noch 5,6 Kilogramm Körpergewicht hatte ( normal wären 15 -18 Kilogramm ). Sichtlich schockiert über den Zustand des Kindes sagte er: so etwas kannte ich nur von Fotos , persönlich habe ich so etwas schreckliches noch nicht gesehen.

Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Klage gegen eine Mitarbeiterin des Jugendamtes erhoben.

Als Zeugin musste die Sozialarbeiterin Rede und Antwort geben, dabei verdichtete sich der Verdacht das die Mitarbeiterin des Jugendamtes Mitschuld am Tod des Jungen tragen könnte. Die Staatsanwaltschaft spricht von Aufsichtspflicht verletzung.

Anscheinend ist das Untergewicht des Mädchens dem Jugendamt sehr wohl aufgefallen, hier setzte man zur Untersützung eine Hebamme mit ein. Die Jugendamt Mitarbeiterin hatte lt. Richter nur die schulischen Probleme eines der älteren Söhne im Fokus, auf die kleineren Kinder hat sie nicht geachtet.
Die moralische Verantwortung eines Sozialmitarbeiters sei es auf alle Kinder zu achten. Er betonte , das hier eine Mitschuld der Jugendbehörde ersichtlich sei.

Generell gilt bei den Jugendbehörden ein vier Augen Prinzip. Wenn hier weder die Hebamme noch die Mitarbeiterin etwas bemekt hatten , muss in diesem Fall des verstorbenen Jungen eine generelle Überüfung der Jugendbehörde statt finden.
Zur Verantwortung muss auch der politisch Verantwortliche gezogen werden um solche Fälle in Zukunft zu vermeiden.

Wieder einmal ein Versagen der Aufsichtbehörde auf ganzer Linie, der zum Tod eines Kindes führte.


gb/dpa
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16 Kommentare
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Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge | 05.01.2017 | 18:41  
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Tina vom Saalestrand aus Bad Kösen | 05.01.2017 | 20:56  
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Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge | 05.01.2017 | 21:20  
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Tina vom Saalestrand aus Bad Kösen | 05.01.2017 | 23:07  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 06.01.2017 | 13:45  
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Tina vom Saalestrand aus Bad Kösen | 06.01.2017 | 16:39  
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Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge | 06.01.2017 | 16:46  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 06.01.2017 | 16:48  
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Barbara S. aus Ebsdorfergrund | 06.01.2017 | 16:56  
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gdh portal aus Brunnen | 09.01.2017 | 11:53  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 10.01.2017 | 01:51  
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Gaby Floer aus Garbsen | 25.01.2017 | 20:33  
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Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge | 25.01.2017 | 20:47  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 29.01.2017 | 06:19  
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Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge | 29.01.2017 | 09:12  
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Gaby Floer aus Garbsen | 31.01.2017 | 21:54  
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