Risiko Australien-Urlaub? Flughunde übertragen Hendra-Virus!

Flughunde hängen nicht nur von Ästen, sondern übertragen auch das Hendra-Virus. (Foto: Bernd von Dahlen / pixelio.de) (Foto: Bernd von Dahlen / pixelio.de)
Das durch Flughunde übertragene Hendra-Virus geht in Australien um. Ein Pferd auf einer Ranch ist daran gestorben. Weil Touristen Kontakt zu dem toten Tier hatten, sollen sie sich bei der Gesundheitsbehörde melden. Denn das Hendra-Virus – benannt nach einem Vorort von Brisbane, in dem das Virus erstmals auftauchte – kann mit dem Tod enden.

Eine Übertragung des Virus ist allerdings nur über Körperflüssigkeiten möglich. Wer also nicht gerade Stutenmilch „gezapft“, sich von dem Pferd abschlecken oder anpinkeln lassen hat, braucht keine Panik zu schieben. Und selbst wenn – erstmal ruhig bleiben. Seit das Hendra-Virus im Juni 2011 in Australien ausgebrochen ist, bestand nur für 48 Menschen die Gefahr einer Ansteckung. Eine Infektion ist bislang aber nicht bekannt. Überhaupt hat es erst sieben Hendra-Infizierte seit 1994 gegeben. Davon starben laut AFP allerdings vier.

Das Hendra-Virus kommt zwar nur in Australien vor, sollte aber kein Grund sein, den Urlaub auf dem fünften Kontinent zu stornieren. Wer den Kontakt zu Flughunden meidet und sich von Tieren nicht anfeuchten lässt, hat wohl nichts zu befürchten.
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