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Englischer Landschaftspark Dammereez

Mammutbaum im Englischen Landschaftspark Dammereez
Dersenow: Dammereezer Park | Schon bei der Anreise wollte ich nach einem kurzen Blick in den englischen Landschaftspark Cösitz zum Vergleich diesen Park aufsuchen. Doch Regen und einbrechende Dunkelheit wussten das zu verhindern. So habe ich das Versäumnis auf der Heimfahrt ausgebügelt.
Wie sich doch die Verhältnisse in beiden Parks ähneln:

Der landschaftlich angelegte Park von Dammereez im Biosphärenreservat Flußlandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern ist insbesondere durch seinen Baumbestand wertvoll. Dies merkte bereits die Deutsche Dendrologische Gesellschaft in einer Veröffentlichung vom 25. Juni 1930 an. Im Park wachsen heute wie damals viele ungewöhnliche Gehölze von oft beträchtlicher Größe und Alter, die Geschichte erzählen. So wurden beispielsweise die Spitzen eines Mammutbaums und einer Sicheltanne nahe am Herrenhaus durch den Beschuss amerikanischer Panzer am 1. Mai 1945 abgeschossen.

Der Dammereetzer Park wurde von der Familie Laffert zwischen 1800 und 1830 geschaffen. Viele der Baumbesonderheiten stammten aus den damals bekannten „Laffertschen Plantagen“ vom nur ca. 20 km von Dammereez entfernten Gut Lehsen. Hier wurden schon zu Ende des 18. Jahrhunderts neben schmackhaften Obstsorten auch fremdländische Gehölze angeboten. Zu den wertvollen Besonderheiten im Park gehören noch heute Mammutbaum, Japanische Sicheltanne, Orientalische Fichte, Gelb-Kiefer, Gurken-Magnolie oder Färber-Eiche sowie beeindruckende Strauch-Rosskastanien und Rispenhortensien. Beim alljährlichen Laubfeuer im Oktober leuchtet der Park während des „Indian Summers“ im musikalisch begleiteten Fackelschein.
Quelle: Englischer Landschaftspark Dammereez

Für dieses 14. LaubFeuer – Der Dammereezer Park im Fackellicht – hätten wir aber schon am 28.10.17 anreisen müssen.

Ich sehe bei diesem Park sehr viele Parallelen zu Cösitz
Nach der Wende sollte der Park verkauft werden, damit die Gemeinde nicht mehr für die Pflegekosten aufkommen muss. Dagegen formierte sich eine Bürgerinitiative, was 1998 zu Gründung eines Fördervereins führte, dem über hundert Dorfbewohner beitraten. Dieser Verein hat seitdem maßgeblich dazu beigetragen – auch durch Anpflanzung verloren gegangener Bäume – das der nur 6 ha große Park wieder in alten Glanz erstrahlt.
Was mir besonders gefallen hat.
Es gibt nicht nur eine Gesamtliste der bemerkenswerten Bäume im Park. Nein, im Park sind ca. 100 Bäume auch mit Namen versehen und auf einem Übersichtsplan dargestellt. . Diesem habe ich auch die Untertitel einzelner Fotos entnommen
Siehe auch: Monumentale Bäume im Gutspark in Dammereez

Traurig machte mich eine andere Sache, er liegt zu weit von uns weg. Und ähnlich wie in Cösitz müssen hier die letzten Herbststürme entsetzlich gewütet haben. Deshalb waren weite Teile im südwestlichen Teil noch abgesperrt.
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2 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 27.11.2017 | 03:00  
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Romi Romberg aus Berlin | 28.11.2017 | 11:20  
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