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Martin Stumpf

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myheimat ist: Amöneburg
431 Punkte | registriert seit 30.05.2012
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Anno 1966 erblickte ich das Licht der Welt, lernte laufen, lernte sprechen, lernte mauern und den Stein zu brechen, lernte kunstvoll mit der Welt zu lächeln. Autor, Buchautor, Steinmetz, Bildhauer, Garten und Landschaftsgestalter. Bisher von mir veröffentlichte Buchtitel: "Helmud" skurrile Alltagsgeschichten (Grundblick Verlag) "Chlodwig im Dorf der Dialekte" Erzählung, Belletristik (Laambern Verlag) "Helga die Wahrheit im Verborgenen" Märchen, Mythen und Legenden (Laambern Verlag) "Der heimliche Limes" Kindheitserinnerungen (Laambern Verlag) Anthologie: Dünen, Sand und Meer (Mohland Verlag) Ist ja tierisch ... (Mohland Verlag) Plätzchenduft und Tannengrün (Mohland Verlag)
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Buchtipp | Buch | Buchtipp

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Amöneburg | am 06.03.2017 | 33 mal gelesen

Der heimliche Limes Erinnern Sie sich noch an die spannenden Abenteuer Ihrer Jugend? Martin Stumpf erzählt von den Ereignissen seiner Kindheit, die dörflich geprägt war und der kindlichen Phantasie unglaubliche Räume schuf. Er berichtet von Hoffnungen, Ängsten und Nöten, die einem Kind auf dem Weg zum Erwachsenwerden begegnen. Er erinnert an lustige und turbulente Spiele mit Kameraden und Freunden, die ihn beim Erkunden...

Die Finsternis 11

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Marburg | am 13.01.2017 | 161 mal gelesen

Marburg: stumpf | Vater, warum nur hast du mich verlassen und bei einer Drogensüchtigen gelassen. Jahrelang durfte ich für deren Sucht zahlen, mein Körper erlitt unmenschliche Qualen. Vater, du hast mir mein Lachen genommen, die Finsternis ist über mich gekommen. Mutter, du hast mir die Kindheit geklaut, mir mein ganzes Leben versaut. Du ließt mich bei Männern verweilen, ich musste mit ihnen das Laken teilen. Mutter, du hast mir...

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Am Horizont

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Amöneburg | am 02.07.2014 | 228 mal gelesen

Amöneburg: Nordsee | Mitten in der Nacht hatte sich Ole mit seinem betagten Schiff, der Lady BIue, hinaus auf das Meer gewagt. Es sollte seine Abschiedstour werden. Sowohl sein Kutter, wie auch er selbst, hatten schon längst das Rentenalter überschritten. Er war ein griesgrämiger Fischer der alten Sorte, der sein Handwerk noch von der Pike auf gelernt hatte. Der dem neumodischen Schnickschnack, wie Echolot oder Funkgerät schon vor Jahren den...

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Das Warten hat sich gelohnt.

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Marburg | am 17.04.2014 | 108 mal gelesen

Marburg: Mardorf | Mit Spannung habe ich auf das Erscheinen der drei Anthologien der "Lagerfeuer-Autoren" gewartet, an denen ich im vergangenen Jahr mitwirken durfte. Als ich vor kurzem ein Päckchen vom „Mohland Verlag“ erhielt, wusste ich, jetzt ist es soweit. Ungeduldig riss ich die Verpackung auf und hielt sogleich mit Stolz und ein wenig Melancholie im Herzen meine Belegexemplare in Händen. „Dünen, Sand und Meer“, „Ist ja tierisch ...“...

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Maritime Hafengeschichten aus dem Bremer Norden 2

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Bremen | am 07.11.2013 | 292 mal gelesen

Bremen: Vegesack | Deutschlands erster künstlicher Seehafen wurde 1623 in Vegesack an der Unterweser fertiggestellt. Die stolzen Hansekoggen schafften es nicht mehr, auf dem versandeten Fluss die bremische Schlachte zu erreichen, und so wurde rund 18 Flusskilometer nördlich eine Möglichkeit geschaffen, die Waren aus aller Welt in flachere Kähne umzuladen. Der Hafen florierte, Handel, Schiffbau und Handwerk sicherten den Bürgern ein...

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Schnick, schnack 6

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Marburg | am 17.07.2013 | 378 mal gelesen

Marburg: Amöneburg | „Knappe! Warum schaut er so trübe drein, in der Morgensonne hellem Schein?“ „Herr, erlaubt ein offenes Wort, mein Leib ist nahezu schon fort, er geht bald hinüber in die Weite, die Unendlichkeit der toten Kämpfer Seite.“ „Schnick, schnack Knappe. Er liegt doch hier noch auf der Rampe, mit seiner feisten fetten Wampe.“ „Herr, die Würde wird man Euch nicht rauben, Euch wird man nur in Ketten schrauben. Mich hingegen...

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„Verliebt in die Ostsee“ 1

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Bremen | am 29.06.2013 | 248 mal gelesen

Bremen: Marburg | Buchautor gesteht seine große Liebe Obwohl glücklich verheiratet, gesteht Schriftsteller Claus Beese freimütig seine große Liebe zur Ostsee. „Wenn ich ihr nicht einige Male im Jahr begegnen darf, bin ich unglücklich“, gesteht der 58jährige Bremer. Ob auf einem der Angelkutter aus Heiligenhafen oder Laboe, als Kurzurlauber in Großenbrode oder auf Fehmarn, ohne „sein Meer“ geht es einfach nicht. Die Aufenthalte an der Küste...

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Lichtbalken 3

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Marburg | am 04.06.2013 | 294 mal gelesen

Marburg: Amöneburg-Marburger Land | Ein Morgen wie jeder andere. Für viele vielleicht, jedoch nicht für mich. Ein seichtes Kribbeln, die ersten Vorboten meiner Nervosität, der Puls begann zu steigen. Meine Blicke huschten fortwährend zur Uhr, deren Zeiger mir den Eindruck vermittelten, mal schneller und mal langsamer über das Ziffernblatt zu laufen. Ich versuchte, mich mit anderen Dingen zu beschäftigen, meine Bedenken für das, was kommen mochte, zu...

Kindergedicht 2

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Marburg | am 20.05.2013 | 418 mal gelesen

Marburg: Amöneburg | Ich bin ein Kind Ich bin ein Kind und habe Angst. Vor der Nacht, wenn das Dunkle erwacht, wenn Geister um mich heftig ringen und meinen Mut zum Wanken bringen. Ich bin ein Kind und brauche Licht, dann fürcht’ ich auch das Dunkle nicht. Ich bin ein Kind und habe Angst. Vor Dingen, die in Kellern erklingen, wenn mir dort die Sinne sausen und in dunklen Ecken Monster hausen. Ich bin ein Kind und brauche...

Lyrik/Liebesgedicht 5

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Marburg | am 27.02.2013 | 446 mal gelesen

Marburg: Amöneburg | Im Liebestaumel Oh mein wundervolles Glück, wann kommst du zu mir zurück? Auf Wolke sieben schweb ich hier, wenn ich aufs neue deine Liebe spür. Mein Herz es pocht, es schlägt sehr laut, wenn du mein Glück auf das Herze schaust. Ich hör so gern das Lied erklingen, wenn wir die Liebesmelodie erbringen. So bin ich trunken, vom Laut der Klänge, wenn unsere Hymne sich zieht in die Länge. Doch schmerzt es...

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Das Ungeheuer 13

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Marburg | am 23.01.2013 | 2119 mal gelesen

Marburg: Amöneburg | Mitten in unserem Dorf gab es einst eine Firma, die Produkte an landwirtschaftliche Betriebe verkaufte. Saatgut und Düngemittel lagerten sie säckeweise in ihrem zweistöckigen Warendepot, das einer unscheinbaren Scheune glich. Nur die hölzerne Laderampe und der immens große Parkplatz davor, deuteten auf das Warenlager hin. In ihrem Innern, nur wenige Schritte hinter dem Eingangstor, stand ein Förderband, das nicht nur die...

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Moaderrferr Gließ (Mardorfer Klöß) 12

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Amöneburg | am 26.10.2012 | 547 mal gelesen

Amöneburg: Mardorf | So wird in Hessen im Örtchen Mardorf im Marburger Land ein Gericht genannt, das aus den Zutaten Mehl, Eier, Milch, Salz, Brötchen, Kartoffeln und Zwiebeln besteht. Zubereitung: Ein getrocknetes Brötchen in kleine Stücke schneiden und in einem halben Liter Milch einweichen. Nach einer kurzen Einweichzeit ein halbes Teelöffelchen Salz hinzu geben, ein Ei und ein halbes Pfund Mehl. Das Ganze wird nun zu einem Brei vermengt...

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Buch-Tipp: Sinn für Humor 1

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Marburg | am 30.09.2012 | 653 mal gelesen

Marburg: Amöneburg | Ein Autor, der Sinn für Humor hat, fiel mir im Internet auf. Claus Beese, Schriftsteller aus Bremen, schreibt seit Jahren seine amüsanten Schmunzelbücher über Dinge, die mit Wasser zu tun haben. Dabei berichtet er über alles, was darauf, daran und darin ist. Dass es ihm dabei besonders die skurrilen Typen aus der Gilde der Freizeitkapitäne und Petrijünger angetan haben, kommt nicht von ungefähr. Selber langjähriger...

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Damals zur guten alten Zeit. 5

Martin Stumpf
Martin Stumpf | Marburg | am 17.06.2012 | 597 mal gelesen

Marburg: Marburg | „Damals zur guten alten Zeit, als ich jung war, besaßen wir ein kleines Häuschen. Es hatte vier Zimmer und war unterkellert, dort unten konnten nur wir Kinder aufrecht stehen. Wir lagerten in ihm unter anderem auch Kartoffeln, die meine Mutter zur Bezahlung von dem Bauern bekam, für den sie öfters putzte. Auf dem Dachboden stand ein großer Schrank, in dem unsere Sonntagskleider hingen. Ich betrat den Dachboden nicht gerne, da...