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Datura stramonium, der gemeine Stechapfel

In Europa und Deutschland verbreitete sich die Pflanze im 16. Jahrhundert sehr schnell. In den Kräuterbüchern im Mittelalter wurde die Frucht schon abgebildet. 1792 fand sie jedoch erst medizinische Verwendung. Der Wirkstoff war auch in Hexentränken und Initiationsritualen zu finden.

Medizinisch fand in Mexiko schon im Altertum die Datura ihren Einsatz. Bei medizinischen Eingriffen wurde die stark betäubende Eigenschaft genutzt, jedoch auch bei kultischen Handlungen.

Als Stechapfel wird sie in Deutschland wegen seiner Stacheln genannt. Im Inneren befindet sich Samen, der öfters auch für Selbstmorde genutzt wurde. Kriminelle machten aus dem Samen einen Aufguss um ihre Opfer mit einer Betäubung gefügig zu machen, oder gar zu ermorden.

Inhaliert man die Dämpfe, bewirkt der in den Samen befindliche Wirkstoff “Scopolamin” Halluzinationen. Dieser Zustand kann bis zu 36 Stunden andauern und verursacht natürlich auch gesundheitliche Schäden sowie Angstzustände.

Diese Funde machten wir im Feld.
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6 Kommentare
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Rainer Güllich aus Marburg | 23.08.2012 | 06:13  
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Werner Roth aus Menden | 23.08.2012 | 11:22  
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CHRISTINE Stapf aus Amöneburg | 23.08.2012 | 19:26  
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Heike L. aus Springe | 23.08.2012 | 19:41  
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Wolfgang Thun aus Berlin | 23.08.2012 | 20:03  
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Ursula Köpf-Veldkamp aus Marburg | 09.08.2013 | 12:55  
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