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Mein Kinobesuch: Die Frau, die vorausgeht

Dieser Film wurde nach der Biografie von Catherine Weldon gedreht, die als Malerin und Aktivistin Ende des 19. Jahrhunderts den Mut hatte für ihre Ideale und Menschlichkeit zu kämpfen.

Catherine Weldon gespielt von Jessica Chastain, möchte nach dem Tod ihres Mannes einen Neuanfang wagen. Sie macht sich 1889 auf den Weg nach North Dakota um den Sioux-Häuptling Sitting Bull zu porträtieren. Allen gesellschaftlichen Konventionen zum Trotz verliert sie ihr Ziel nicht aus den Augen. Sie hat nicht mit dem massiven Widerstand einiger Landsleute gerechnet, macht sich aber unbeirrt auf den Weg. Auch körperliche Angriffe können sie nicht dazu bewegen wieder den Heimweg anzutreten. Nach einigen Widerständen lernt sie Sitting Bull, gespielt von Michael Greyeyes, erlebt sie als friedfertigen und besonnenen Mann. Sie erlebt wie Colonel Groves mit seinen Leuten versucht die Indianer auszuhungern um deren Willen zu brechen. Für Catherine ist es keine Frage wen sie bei diesen Plänen unterstützt. Ihr Kampf für Unabhängigkeit und Freiheit beginnt.
Der Titel des Films kommt nicht von ungefähr. Sitting Bull erlebte Catherine Weldon als zielstrebige Frau die ihren Weg verfolgt. Er gab ihr den Namen „Die Frau, die vorausgeht“.
Der Film macht die Vertreibung der Indianer, (die 1830 begann) durch die USA zum Thema.
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Volker Beilborn aus Marburg | 04.08.2018 | 20:17  
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