Es war nichts für große Menschen – Alkoven im Bauernhaus

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Aus Platzgründen gab es sie meist in norddeutschen Bauernhäusern, das Schrankbett welches nur eine Länge von 1,60 cm hatte. Man lag dort auf Stroh um einen Wechsel wurde sich selten gekümmert, also keine große Hygiene, denn dafür war keine Zeit. Die Nutzer dieser Betten waren froh nach ihrem Tagewerk Ruhe zu bekommen, auch wenn sie im Sitzen schlafen mussten. Nach Ausbruch der Tuberkulose wurden diese Betten verboten, woran sich Ende des 19. Jahrhunderts nicht jeder hielt. Für jeden Alkoven, welcher von den Bauern abgebaut wurde, soll die Krankenkasse 1926 eine Prämie von 100 Reichsmark gezahlt haben. Meist Ärmere konnten auf diese Betten nicht verzichten. Dieses Alkoven sahen wir im Freiluftmuseum Molfsee, unweit von Kiel. Bei der Besichtigung konnte man sehen, dass das Alkoven unweit von Küche und auch Stall entfernt war. Mensch und Tier lebten alle unter einem Dach.
Mit meinen 187 cm hätte ich in diesem Bett ein Problem gehabt :-)

Bürgerreporter:in:

CHRISTINE Stapf aus Amöneburg

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