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Bunter Melodienstrauß zum Frühjahrskonzert der Blasmusik Schöngeising am 12.03.2017

    Bei herrlichem Frühlingswetter lud die Blasmusik Schöngeising am Sonntag, 12.03.2017 bereits zum siebten Mal im Rahmen des alljährlichen Frühjahrskonzerts in den Stadtsaal des Veranstaltungsforums Fürstenfeld ein.

Zahlreiche Besucher fanden sich am Nachmittag im Konzertsaal ein, unter anderem die Bezirksvorsitzende des Bezirks Amper im Musikbund von Ober- und Niederbayern Bettina Brunner, der Bezirksjugendleiter Gunter Friedl sowie der Verbandsdirigent des Musikbunds von Ober- und Niederbayern Franz Kellerer. Durch das Programm führten in bewährter Weise wieder für die Jugend Markus und Simon Weigl sowie Christian Wörl für die Blaskapelle. An die 100 aktiven Musikerinnen und Musiker präsentierten bei ihrem Frühjahrskonzert einen umfangreich gespannten und abwechslungsreichen Melodienbogen.

Nach der Begrüßung durch den 1.Vorstand Franz Mück eröffnete die Jugendblaskapelle zusammen mit dem Jugendensemble unter der Gesamtleitung von Monika Stöhr mit dem Stück „Vivo!“ von Douglas E. Wagner das Konzert. Die über 50 Kinder und Jugendlichen unterstrichen damit die gute Zusammenarbeit in der musikalischen Ausbildung, die die Blasmusik Schöngeising zusammen mit der Heinrich Scherrer Musikschule durchführt.

Dies spiegelt sich auch in der Weiterbildung der Jungmusiker wider. Fünf Jugendliche haben im vergangenen Jahr die Prüfungen für das Musikerleistungsabzeichen in Bronze (David Grundei, Trompete; Sophie Beer, Trompete und Johanna Sanktjohanser, Querflöte) bzw. Silber (Simon Weigl und Jeremy Hassmann, jeweils Trompete) des Musikbunds von Ober- und Niederbayern (MON) abgelegt und wurden dafür ebenfalls geehrt. Sie erhielten eine Urkunde des MON sowie eine entsprechende Anstecknadel verliehen.

Im Anschluss daran brachte die Jugendblaskapelle unter der Leitung von Paul Roh das Stück „Euro Swing Parade“ von Kees Vlak zu Gehör, bei dem die Zuhörer auf eine musikalische Rundreise durch Europa mitgenommen wurden. Neben der bekannten Europahymne kamen dabei viele bekannte und für die jeweiligen Länder typische Melodiefragmente vor. Bei „Disney at the movies“ von John Higgins kamen anschließend die Fans der Disney-Filme nicht nur in den Hörgenuss der verschiedenen Melodien sondern auch in den Genuss einer kleinen Präsentation von Bildern aus den jeweiligen Disney-Filmen. Die Jugendblaskapelle zog dabei die Konzertbesucher mit ihrer besonderen Musikalität regelrecht in ihren Bann. Vom begeisterten Publikum wurden sie daher natürlich mit tosendem Beifall belohnt.

Anschließend betraten die 60 Musikerinnen und Musiker der „Großen“ Blaskapelle unter der Leitung von Paul Roh die Bühne und eröffneten ihren Teil des Konzerts mit dem würdevoll klingenden Konzertmarsch „Arsenal“ von Jan van der Roost. Ihre eigene Geschichte zur Musik „La Storia“ von Jacob de Haan durfte das Publikum beim nächsten Stück erfinden. Herauszuhören war dabei insbesondere, dass der Komponist Jacob de Haan seine Komposition einem der erfolgreichsten Komponisten der Filmmusik, dem Italiener Ennio Morricone, gewidmet hat. Einige Melodieteile erinnern sehr stark an den bekannten Italiener. Die Klassikfreunde der Blasmusik kamen mit der „Overtüre 1812“ von Peter I. Tschaikowsky voll auf ihre Kosten. In diesem sehr anspruchsvollen Stück, welches den Sieg Russlands in den Napoleonischen Kriegen von 1812 darstellen soll, brillierten die Musikerinnen und Musiker in den verschiedenen Registern. Der Stadtsaal erbebte unter den „Kanonenschüssen“ und dem lauten Glockengeläut zum Ende des Werks und entließ sowohl die Mitwirkenden als auch das Publikum in eine wohl verdiente Pause.

Den Auftakt des zweiten Konzertteils machte die Blasmusik Schöngeising mit dem bulgarischen Marsch „Das Abzeichen“ von Stefan Marinoff. Freunde der Operettenmusik kamen mit einer farbenfrohen und mitreißenden Melodienfolge aus der Operette „Im weißen Rössl“ auf ihre Kosten und konnten dabei in Erinnerungen an die Verfilmung mit Peter Alexander schwelgen.

Flott ging es mit einem der bekanntesten Trompetensolo-Stücke „Bugler´s Holiday“ von Leroy Anderson weiter. Toni Höger, Benedikt Lang, Alexandra Rohwedder, Tamara Stößner, Simon Weigl, Valentin Zeh und Jeremy Hassmann brachten dabei als „Glorreiche Sieben“ ihre Trompeten zum Glühen.

Um den Musikerinnen und Musikern eine kleine Verschnaufpause zu gewähren, wurde der 1. Vorsitzende Franz Mück (Bariton, Posaune), Conni Rößler (Querflöte) und Andreas Pfaffenzeller (Klarinette) für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft im Verein mit einer entsprechenden Anstecknadel sowie einer Urkunde geehrt. Bereits 10 Jahre aktiv sind Franziska Hasch (Querflöte), Katrin Hörger (Percussion), Johanna Pfaffenzeller (Querflöte), Simon Wörl (Saxophon) und Anatol Roh (Tenorhorn/Bariton).

In einem weiteren Solostück brillierte Conni Rößler an der Querflöte. Ihr Motto war „Can´t take my eyes off you“, dem Riesenerfolg des Duos Bob Crewe und Bob Gaudio. Hier konnte sich wirklich keiner von der Solistin und deren Virtuosität abwenden.

Bevor das letzte Stück des Konzertes erklang, bedankte sich Christian Wörl bei den Dirigenten Paul Roh (Jugendblaskapelle und „große“ Blaskapelle) und Monika Stöhr (Jugendblaskapelle und Jugendensemble) für die gelungene Probenarbeit sowie bei Simon und Markus Weigl für die Moderation bei der Jugendblaskapelle. Ein großer Dank gebührte auch den Dozenten des Probenwochenendes, die den Musikerinnen und Musikern den letzten Schliff für das Konzert in der Musikakademie in Alteglofsheim beigebracht hatten (Johannes Thoma, Rudi Schäufler, Michael Metzenmacher und Alexander Hermann).
Zum Schluss des Konzerts entführten die Musikerinnen und Musiker das Publikum auf die Tanzbühne der bekannten Irischen Dance-Show „Lord of the dance“ von Michael Flatley. Hier wird eine alte irische Legende vom Kampf der guten gegen die bösen Mächte musikalisch erzählt. Untermalt wurde die Musik dabei durch verschiedene Bilder derTanzshow, die Conrad Herrmann zusammengestellt hatte.

Nach den beiden Zugaben „Don Quixote“ von Theo Rupprecht, bei dem die Musikerinnen und Musiker ein wahres musikalisches Feuerwerk bei dem sogenannten „Marche grotesque“ zündeten sowie dem ebenfalls unterhaltsamen „Bohemian Gallop“ von Alfred Bösendorfer entließ die Blasmusik Schöngeising das begeisterte Publikum in den verbleibenden Sonntagabend.
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