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Kritik an Berichterstattung Öffentliches Schreiben an Redakteur OVZ

Offener Brief an die OVZ




Klaus Sigmantel
Torgasse 3
04600
Altenburg
Datum: 30.08.2013


An den Chefredakteur der Osterländer Volkszeitung
Redaktion Altenburg
Herrn Günter Neumann
Kornmarkt
04600 Altenburg



Sehr geehrter Herr Chefredakteur,
vertrauens- und hoffnungsvoll wende ich mich an Sie und wünsche mir, das
Sie in der Lage sind, den von mir nachfolgend
verfassten Text im vollem Umfang in Ihrer Zeitung abzudrucken, denn in
einer für Altenburg so wichtigen und auch meinungs-
machenden Zeitung sollten ja auch gut recherchierte und Wahrheitsnahe
Aussage veröffentlicht werden.

Nun zu meinem Text:
Bürgerzuschrift:
Zu allererst möchte ich klarstellen, das ich diesen Text völlig
unabhängig von anderen gesellschaftlichen Funktionen meinerseits
verfasst habe.
Schon seit geraumer Zeit, faktisch schon vor der Wahl zum
Oberbürgermeister im vergangenen Jahr und insbesondere zur und nach der
Eröffnungsfeier der Roten Spitzen verfolge ich die Auslassungen und
Kommentare von Frau Ellen Paul und Ihren Informanten,
Ihren Friseur. Nun ist es nicht unbedingt zu erwarten, das dieser
Friseur ein hohes Faktenwissen außerhalb seines Handwerkes
besitzt, denn Intelligenz kommt nicht vom Haar, sondern sitzt etwas
darunter, hinzu kommt noch das dieser Herr nach dem Motto:
"Wer zuerst brüllt hat recht" denkt und handelt.
Im Artikel zur Eröffnungsfeier der Roten Spitzen von Frau Paul war schon
falsch ausgeführt, das der Bürgerverein pro Altenburg vor Ort war. Diese
Information hatte Sie sicherlich von Ihrem Friseur, denn es gab eine
klare Aussage und Absprache zwischen dem OB und politischen Parteien
und Vereinen, das dieses Ereignis ein gesellschaftliches aber kein politisches
Ereignis darstellt, und alle haben sich daran gehalten. Auch die Besucherzahl war
nicht annähernd richtig dargestellt.
Nach der Eröffnung der Roten Spitzen und der festgelegten Öffnungen und
Führungen durch die Schlossverwaltung erhob eben dieser Friseur wiederum
lauthals seine Stimme und forderte andere bzw. durchgängige
Öffnungszeiten. Etwaige machbare Lösungen hatte er aber nicht parat.
Hätte er doch beispielsweise seine Toilette in der Nähe der Roten Spitzen zur
Verfügung gestellt. Ich bescheinige diesem Herrn Null - Kenntnisse über die historische
Bausubstanz, deren Schutz und Erhalt, sowie notwendige
Maßnahmen nach den in den letzen Jahren vorgenommen baulichen und
restauratorischen Arbeiten und dem damit verbundenen
Eintrag von Feuchtigkeit in die Bausubstanz. Gutachten und Empfehlungen
über Besucherfrequentierungen und Öffnungszeiten
liegen den Verantwortlichen vor und mussten auch Beachtung finden. All
das muß ja ein Friseur nicht wissen, aber ein Redakteur
sollte schon umfassend und exakter recherchieren, und nicht bloß
gehörtes übernehmen.
Nun zur neuesten Auslassung: OVZ vom 30.08.2013 Artikel "Ab morgen kein
Umweg mehr"
Mann sollte voraussetzen können, das Frau Ellen Paul außer schreiben
auch lesen und Zählen kann.

Es wurde von Beginn der Führungen in den Roten Spitzen immer zwei
Führungen täglich angeboten und für größere Gruppen
auch außerhalb dieser Zeiten. Frau Paul schreibt fälschlicher weise nur
von täglich einer Führung.
Auch der Name des angesprochenen Fördervereins ist falsch. Der richtige
Name lautet:

"Förderverein Quartier Rote Spitzen Altenburg e.V."

Wenn auch Frau Paul oder Ihr Friseur falsche Darstellungen geben können,
so sind die Mitglieder dieses Vereins doch der Meinung,
das Sie bei Aufsicht oder Führungen in den Roten Spitzen auch fach- und
sachkundige Auskunft über die historische Bausubstanz,
die archäologischen Ausgrabungen und die Geschichte des ehemaligen
Augustiner Chorherren-Stifts geben sollten. Sprich, sie
haben sich ausbilden lassen und sind nun in der Lage, nicht bloß rum zu
stehen, sondern auch etwas Gehaltvolles zu sagen.
Den Satz: " Nur ein kleines Plakat(r.) und auch noch am unvermuteten
Eingang " kann natürlich auch nur jemand abdrucken, der von
nichts weis und die Roten Spitzen nur vom Hören u. Sagen kennt.
Dieser Satz zeugt von einer himmelschreienden Unkenntnis und man müsste
eigentlich weinen über so wenig Substanz unter den Haaren.


K. Sigmantel
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2 Kommentare
6
Ralf Knöfler aus Altenburg | 03.09.2013 | 09:45  
281
Rainer Erler aus Altenburg | 26.09.2013 | 15:01  
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