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Vormittagsrunde über „Die längste Hängebrücke ihrer Art“

Elbingerode (Harz): Hängeseilbrücke TITAN RT | Und wie schon beim meinem letzten Besuch bewährte sich der Spruch:

Morgenstunde hat Gold im Mund

Als wir 9:45 Uhr auf dem Besucherparkplatz einflogen beunruhigte mich fast die Tatsache, dass noch kein weiteres Auto da war – die machen doch hoffentlich nicht Winterpause…
Schließlich soll die Brücke ganzjährig täglich von 8 bis 22 Uhr betreten werden können.
Zum Glück so auch heute!
In Ergänzung zu meinen letzten 3 Schnappschüssen nun noch einige kurze bildhafte Ergän-zungen.
Da ich ein Liebhaber von leichten Klettersteigen bin, habe ich mit Blicken von Felsvorsprün-gen oder Hängeleitern keinerlei Probleme. Allerdings wäre Megazipline und Gigaswing nicht mein Ding; dagegen schon eher die Wallrunning 43 Meter an der Staumauer Wendefurt herab – vielleicht beim nächsten Besuch.
Begnügen wir uns diesmal mit der „längsten Hängebrücke ihrer Art“, was auch damit gemeint sein?
Die technischen Daten sind für sich schon beeindruckend:
Vier Haupttrageseile mit einem Durchmesser von 65 mm bilden das Rückgrat der 120 Tonnen schweren und 458 Meter langen Brücke. Da kommen einem die vielen senkrechten Halteseile fast wie Bindfäden vor.

Doch nach Betreten der Brücke wunderten wir uns zunächst über die zwei Seile der Doppel-seilrutsche Flying Fox. Es hatte den Anschein sie würden bevor sie scheinbar an der Stau-mauer der Rappbodetalsperre enden sich in der Luft auflösen. Weil sie halt deutlich dünner als die Trageseile der Hängebrücke sind waren sie mit bloßem Auge halt kaum zu erkennen.

Obwohl es fast windstill war, schaukelte die Brücke trotzdem leicht, was den Reiz der Bege-hung noch erhöhte.
In der Mitte der Brücke, direkt an der Startgondel des Pendelsprungs „Gigaswing“, kann man sich den dauerhaften Sonderstempel „9915 Seilhängebrücke „Titan-RT“ ergattern.

Wieder am Ausgangspunkt zurück, mussten wir erstaunt feststellen, dass es mittlerweile einen beträchtlichen Zuspruch für die Doppelseilrutsche gab, doch wir wollten lieber noch bei der Drei Annen Hohne im Steinharz schauen, ob wir noch etwas vom diesjährigen Winter entdecken.
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5 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 02.03.2019 | 11:16  
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Romi Romberg aus Berlin | 02.03.2019 | 11:46  
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Günther Gramer aus Duisburg | 02.03.2019 | 12:58  
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf | 02.03.2019 | 20:38  
3.418
Renate Schuparra aus Duisburg | 03.03.2019 | 00:35  
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