Anzeige

Demonstration zur Abschaffung der Jagd und des Fischfangs am 11.3.17 in Alsfeld

Wann? 11.03.2017 10:00 Uhr

Wo? Alsfeld, An der Hessenhalle 1, 36304 Alsfeld DEAuf Google Maps anzeigen
  Alsfeld: Alsfeld | Anlässlich der Messe Jagen-Reiten-Fischen-Offroad in Alsfeld rufen ARIWA-Vogelsberg und ARIWA Rhein-Main zum Protest und zur Abschaffung der Jagd und des Fischfangs auf. Die Aktion steht damit auch im Zeichen des 1. Welttages für das Ende der Fischerei (WEF).

Interessierte sind eingeladen, sich von 10 bis 18 Uhr in Alsfeld auf dem Marktplatz oder An der Hessenhalle 1 einzufinden, um sich der Demonstration anzuschließen oder sich zu informieren.

Weltweite Informationskampagne

Im Jahr 2017 startet weltweit eine Informationskampagne, die bereits 2016 in der Schweiz und Frankreich begann: Unter dem Motto "Ein neuer Blick auf Fische" will sie für diejenigen Tiere sensibilisieren, die für den menschlichen Konsum in noch viel größerer Zahl sterben als Hühner, Schweine oder Rinder. Der Fischfang fordert Tausende Milliarden Opfer: Fische, Krustentiere und Kopffüßer.

So fordert der Welttag für das Ende der Fischerei ihre Abschaffung und die der Züchtung von Fischen, Krustentieren und Kopffüßern.

Auch wir von ARIWA sind überzeugt, dass es höchste Zeit ist, den Blick auf Fische zu lenken - und sie mit neuen Augen zu sehen. Fische und andere wirbellose Wassertiere werden nicht als Individuen gesehen. Ihr Schicksal ist der Öffentlichkeit unbekannt und sie werden oft auch vom Tierschutz ignoriert. Da Fische nicht in unserer terrestrischen Umwelt leben, weil sie nicht Säugetiere sind wie wir, weil sie ihre Emotionen nicht durch Mienenspiel oder hörbare Laute ausdrücken, sind diese Tiere in besonderem Maße Opfer von Speziesismus. Da Fische uns nicht ähnlich sehen, identifizieren wir uns nicht mit ihnen und können ihr Leiden nicht nachempfinden. Wir unterschätzen ihre Fähigkeit zu leiden oder sich an etwas zu erfreuen ebenso wie ihre kognitiven und sozialen Kapazitäten.

Frage der Gerechtigkeit für fühlende Wesen

„Die Forderung, Fischerei und Fischzucht abzuschaffen, ist eine Frage der Gerechtigkeit. Wie allen fühlenden Wesen sollen Fischen und wirbellosen Tieren Grundrechte zuerkannt werden: das Recht, nicht der Freiheit beraubt zu sein, nicht gefoltert und nicht getötet zu werden. Alle Gesellschaften sind sich einig, dass Tiere nicht unnötig leiden oder sterben müssen. Angesichts des unermesslichen Unrechts, das Fischen und wirbellosen Wassertieren angetan wird und der riesigen Anzahl der betroffenen Individuen müssen wir ihrer Ausbeutung ein Ende setzen,“ erklärt Anhut.

Drei Tage lang bietet die Messe jedes denkbare Zubehör für die Tötung von Tieren an Land, in der Luft und im Wasser. Jährlich werden etwa 5 Millionen Tiere von Jägern getötet, darunter auch etwa 350.000 Katzen und Hunde.

„Die Jagd dient ausschließlich einem blutigen Zweck: der Tötung der Tiere zum Vorteil und zur Freizeitbeschäftigung der Jäger und Angler. Die Jagd auf Fische, das Angeln, wird sogar den Kleinsten schon als Ferien- und Freizeitspaß angeboten. Hierbei werden Kinder zu Mitgefühllosigkeit und zum Töten von Schwächeren, Wehrlosen erzogen“, ist Simon Anhut überzeugt.

Wir wollen Mitgefühl gegenüber allen Lebewesen zeigen und den Tieren einen Stimme geben.

Wir möchten die an der Messe Interessierten mit Flugblättern und weiteren Informationen über die Auswirkungen der Tötung von frei lebenden Tieren für Menschen, andere Tiere und die Umwelt informieren. Es geht um Solidarität mit allen Tieren, allen fühlenden Wesen.

Wir nutzen, quälen und töten Tiere, und vergessen, zu hinterfragen, welche Rechtfertigung wir dafür noch haben", so Simon Anhut von ARIWA. Diese Position wird nicht länger nur von Tierrechtsorganisationen vertreten. Laut Tierschutzgesetz bedarf es eines ‚wichtigen‘ Grundes, ein Tier zu töten. Freizeitspaß gehört wohl eher zu den niedrigsten Beweggründen für das Töten, die wir kennen.

Informationen zum WEF – Welttag für das Ende der Fischerei
https://www.end-of-fishing.org/de/
0
6 Kommentare
59.224
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 11.03.2017 | 00:26  
766
Astrid Muth aus Lautertal | 11.03.2017 | 23:27  
65.371
Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 02.04.2017 | 14:50  
766
Astrid Muth aus Lautertal | 03.04.2017 | 22:15  
65.371
Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 04.04.2017 | 05:13  
59.224
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 06.04.2017 | 22:49  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.