Anzeige

Frühjahrskonzert der Ehinger Musikanten mit ausgefallenen Melodien

  Allmannshofen: Kirchberghalle | Allmannshofen/Ehingen „Ausgefallene Melodien, die Ihnen gefallen werden“ hatten die Ehinger Musikanten als Motto für ihr Frühjahrkonzert gewählt und sie sollten Recht behalten. In der dicht gefüllten Kirchberghalle in Allmannshofen präsentierten die Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Thomas Nieberle dem begeisterten Publikum ein breit gefächertes Programm - von Filmmusik über Walzer bis zur Fanfare. Musizierlust und Innovationsfreude – da gibt es bei den Ehinger Musikanten überhaupt keinen Mangel. Der Konzertabend, moderiert von Klaus Leser, bot anspruchsvolle Blasmusik in verschiedenen Facetten und ausgezeichnete Solo-Beiträge. Ein Höhepunkt waren die Auftritte des Saxophonisten Peter Seufert vom Polizeiorchester Bayern. „Es ist uns eine Ehre, mit Ihnen zu spielen“ so die Musiker. Als Ehrengäste wurden Bezirksdirigent Gerhard Kratzer und Bezirksjugendleiter Manfred Wagner begrüßt.
Vorsitzender Matthias Matzka hob in seinen Grußworten den hohen Stellenwert der Nachwuchsarbeit hervor und die beiden Gruppen - Vor- und Jugendorchester - bewiesen eindrucksvoll, dass diese auf nahrhaften Boden fällt. Die jüngsten Musiker, etliche von ihnen zum ersten Mal auf der Bühne, präsentierten unter anderem den Marsch „Cadets on Parade“ sowie den Hit „Dont`t worry, be happy“. Anschließend hatte das Jugendorchester (Leitung Christopher Mann) einen souveränen Auftritt mit „Striving“ und „Pirats of the Caribbean“. Bei „Skyfall“ und „Halleluja“ glänzte die 17-jährige Sängerin Annkathrin Ronecker mit ihrer Stimme und erhob sich über das Jugendorchester, das den Melodienbogen formte. Einige der Jungmusiker hatten bereits am Vormittag einen Auftritt absolviert: die D1-Prüfung. Julia Belli, Paula Keßler, Rebekka Kratzer (mit Auszeichnung „sehr gut“), Jonas Havelka, Simon Klein und Laurenz Sedlacek wurden dem Publikum vorgestellt und ernteten reichlich Applaus für ihre Leistung.
Die Stammkapelle eröffnete ihr Programm mit dem festlichen Werk „Fanfare - The Benefaction from Sky and Mother Earth“. Beim Komponieren des Stückes ließ sich Satoshi Yagisawa von den Schlagwörtern „Wasser“, „grün“ und „Erde“ inspirieren. Mit einer sanften Einleitung, nach der die Fanfare zu einem prachtvollen Choral anschwillt, um dann ein kraftvolles, schnelles Thema hervorzubringen, bot das Werk alles, was es zu einer wirkungsvollen Konzerteröffnung braucht. Dreivierteltakt folgte beim Waltz No.2 (from Jazz Suite No.2), wobei die Musiker eine leicht schwermütige russische Seele zum Ausdruck brachten. Es gab auch einen musikalischen Zeitsprung in die 1980 Jahre mit „The Blues Brothers Revue“. Mit Spannung erwartet wurde der Auftritt von Peter Seufert. Seine Saxophon-Soli waren dann in den Stücken Moon-River (Breakfast bei Tiffany) und Prince` Purple Rain notiert und sie besaßen unglaubliche Intensität und Ausdrucksstärke. Der Applaus wollte kaum enden – erst nach mehreren Zugaben konnten Orchester und Solist die Bühne verlassen. Der Abend bot auch die passende Gelegenheit, langjährige aktiver Musiker zu ehren:
15 Jahre: Martin Schlögel
25 Jahre: Barbara Grob
40 Jahre: Thomas Heindl, Klaus Leser, Wolfgang Pecher
0

Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.meitinger | Erschienen am 13.12.2019
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.