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Alfterer Verkehrsinfrastruktur auf dem Stand von 1987



Die aktuelle Volkszählung bringt sehr deutlich die Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte ans Licht. Der Zensus 2011 weist für die Gemeinde Alfter eine Bevölkerungszunahme seit 1987 von rund 40 Prozent aus. Die verkehrliche Infrastruktur ist nicht entsprechend mitgewachsen, worunter die Alfterer Bevölkerung heute täglich zu leiden hat.
Zum Zeitpunkt der letzten großen Volkszählung 1987 wurde durch den Rhein-Sieg-Kreis auch ein verkehrliches Gutachten für den Ortsteil Alfter durchgeführt Dieses kam 1987 schon zu dem Ergebnis: Das der Ortskern von Alfter verkehrlich damals schon weit über die Belastungsgrenze hinaus durch Ziel- und Quellverkehr belastet sei. Die Gutachter kamen zu dem Entschluß, dass eine weitere Hangbebauung nur dann möglich sei, wenn eine Entlastungsstraße hangabwärts vorbei am alten Ortskern bis zur K5 in Betracht gebaut.
Gebaut wurde in den letzten 25 Jahren in Alfter jedoch reichlich. Mehrere Baugebiete am Alfterer Hang umgesetzt wie Auf der Bitze, Olsdorfer Kirchweg, Möthensteeg, Mirbachstraße usw..
An der dazu notwendigen Entlastungsstraße wurde nur in kleinen Teilabschnitten herumgedoktert. Die unbedingt notwendige echte Entlastung kam nie zu Stande.
Jetzt wollen einige Politiker des Alfterer Rates, nicht ganz ohne Eigeninteresse, auch noch das Baugebiet Olsdorfer Kirchweg Teil 2 unter Anbindung an das ohnehin schon über seine Leistungsfähigkeit hinaus belastete alte Verkehrsnetz.
Landgraben, Holzgasse, Pelzstraße und Kronenstraße müßten diesen Verkehr auch noch aufnehmen obwohl die Anwohner dieser Straßen schon 1987 über das Maß hinaus belastet sind. 40 % Bevölkerungszuwachs bedeutet mehr als 40 % Verkehrszuwachs mit Umgebungslärm, Feinstaub und Stickoxiden. Dies mal abgesehen von der Verkehrssicherheit in den schmalen und engen Straßen, teils ohne Bürgersteige im alten Ortskern von Alfter.
„Bevor neue Baugebiete geschaffen werden, müssen zuvor die schon längst überfälligen und bereits seit 1987 geplanten Umgehungsstraßen gebaut werden, damit unser Verkehrsnetz nicht komplett kollabiert“, fordert Maria-Luise Streng.
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