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Alfelder 7 Berge Bad ist eröffnet

Erinnern wir uns, 1971 wurde das Hallenbad errichtet.
Ursprünglich wollten es Stadt und Landkreis Alfeld gemeinsam
errichten. Da man sich aber offensichtlich nicht über die
Finanzierung und den Standort einig werden konnte, hat der
Landkreis dieses Bad dann im Alleingang auf dem Gelände an
der Winzenburger Straße erbaut.

1995 übernahm die Stadt Alfeld dieses Bad vom Landkreis Hildesheim
zu einem symbolischen Kaufpreis von 1,00 DM und einem Zuschuss
zu den Betriebskosten von 700.000 DM für drei Jahre.
Nachdem der Landkreis in den Jahren zwischen 1978 bis 1985 über
drei Millionen DM für das Bad aufgewandt hatte, musste auch die Stadt Alfeld erhebliche Summen aufwenden, um das Bad am Leben zu erhalten.

Das Freibad wurde bereits Mitte der 30iger Jahre errichtet und laufend den Erfordernissen angepasst. Letztlich war aber der Unterhaltungs-
und Modernisierungsaufwand so groß, so dass auch hier etwas
Neues geschaffen werden musste.
Der Neubau des Allwetterbades wurde in der Alfelder Bürgerschaft
heftig diskutiert. Am 29. Dezember wurde es nach einer Bauzeit von 1 ½
Jahren zur Benutzung freigegeben. Bereits auf der Alfelder Hobbybörse informierte ein Team des Alfelder Sportamtes über das neue Bad. Die Resonanz der interessierten Besucher war positiv, insbesondere über die niedrigen Eintrittspreise.

Wir sind uns sicher, dass die neue Einrichtung gut angenommen wird
und setzen darauf, dass auch die meisten Kritiker „ihren Frieden“ damit
machen werden.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal die wesentlichen Enscheidungskriterien in Erinnerung rufen:
  Beide Bäder waren marode und zwar total. Eine Instandsetzung war
aus technischen Gründen ausgeschlossen.
  Ein Mittelzentrum ohne Schwimmbäder war und ist für uns
nicht akzeptabel
  50 Meterbecken werden aus energetischen Gründen nicht mehr
gebaut, das ist eine Tatsache
  Der Neubau eines „klassischen“ Freibades - 25 Meterbecken und
ein Hallenbad daneben - hätten für viel Geld ( 8 Mio. € ) - eine
Verschlechterung gegenüber der bisherigen Situation bedeutet.
Im Verhältnis zu anderen Gemeinden wären wir damit zudem
„abgeschlagen“.
  12 Mio. € für das Allwetterbad sind viel Geld. Trotz vieler Unkenrufe
wurde der Kostenplan übrigens im Wesentlichen eingehalten. Für die Mehrkosten von 4 Mio. € gegenüber der zuvor beschriebenen Variante erhalten wir aber auf das Jahr bezogen wesentlich mehr nutzbare Wasserfläche.
  Die Eintrittspreise sollen nach unseren Vorstellungen mit denen
der Einrichtungen um uns herum konkurrieren können.
  Das neue Bad wird ausgesprochen familienfreundlich sein

Aus all diesen Gründen sind wir davon überzeugt, eine richtige und
vor allem zukunftsweisende Entscheidung für unsere Stadt getroffen
zu haben.
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