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Außenminister Westerwelle zu Gast in Schwaben

Freundliche, aber auch durchaus kritische Worte wechselten beim 19.Neujahrsempfang der vbw (v.l.n.r.) Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle, Regionalvorsitzender des Bund der Selbständigen, Manuel Schuster und der Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende der vbw Bezirksgruppe Schwaben, Philipp Erwein Prinz von der Leyen


19.Neujahrsempfang der Bayerischen Wirtschaft

Zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang in der Region Schwaben begrüßten die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirt¬schaft e. V. und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm rund 800 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Medien im Augsburger Rathaus. Gastredner bei der Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 19. Mal stattfand, war Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle. Er sprach zum Thema „Zukunft Europa“.

Zuvor umriss Philipp Erwein Prinz von der Leyen, Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Schwaben, die aktuelle konjunkturelle Lage und benannte die wesentlichen Herausforderungen für Wirtschaft und Politik im Jahr 2013: „Auf¬grund der Euro-Schuldenkrise und der schwachen Dynamik der Weltkonjunktur blicken schwäbische Unternehmen in eine unsichere Zukunft. Umso wichtiger ist es, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts auf Dauer zu sichern, sehe ich in diesem Jahr drei zentrale Handlungsfelder: eine zuverlässige Energie- und Rohstoffversorgung zu wett¬bewerbsfähigen Preisen, den Erhalt und Ausbau einer leistungsfähigen Ver¬kehrsinfrastruktur und die nachhaltige Sicherung von Fachkräften." Von der Leyen unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Industrie für den Wirtschaftsstandort Bayern und Schwaben.

In seiner gut 45-minütigen Rede erinnerte Außenminister Westerwelle daran, wie gut es die Deutschen doch im Vergleich zu vielen anderen Ländern hätten, und berichtete von seinen Erfahrungen während seiner vielen Auslandsreisen. Außerdem äußerte er sich zu den Chancen des Mittelstandes und appellierte daran, die Mittelstandspolitik ernster zu nehmen. "Es geht auch darum, dass man erkennen muss, dass der Wohlstand in dem wir leben keine Selbstverständlichkeit ist", so der Bundesaußenminister.

Schuster macht Westerwelle aufmerksam auf fehlende flächendeckende Versorgung mit Breitbandinternet

Unter den geladenen Gästen befand sich auch Manuel Schuster, der Regionalvorsitzende des Bund der Selbständigen (BDS) des Landkreises Dillingen. Schuster nutze die Gelegenheit Dr. Guido Westerwelle in einem persönlichen Gespräch ein paar Forderungen und Positionen der nordschwäbischen Wirtschaftsbetriebe näher zu bringen. So machte er Westerwelle auf die besondere Situation ländlich gelegener Unternehmen aufmerksam, die als klein- und mittelständische Betriebe häufig besonders auf Ausbau der Infrastruktur angewiesen sind. So berichtete der BDS Vorsitzende, dass der Landkreis Dillingen bezüglich der Infrastruktur auf einem sehr guten Weg sei, jedoch in den Gemeinden häufig Gelder für wichtige Maßnahmen fehlten. Gerade im Bereich der flächendeckenden Versorgung mit Breitbandinternet hätte sich zwar vieles getan, aber es gebe noch immer einige weiße Flecken auf der Landkarte, die für die dort ansässigen Betrieben einen Wettbewerbsnachteil darstellten.
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