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Kreistag Aichach-Friedberg auf Informationsfahrt in Südtirol

Aichach-Friedberg (hbe) Die diesjährige Informationsfahrt des Kreistages und der Bürgermeister des Landkreises Aichach-Friedberg führte in diesem Jahr in die Friedberger Partnerstadt Völs am Schlern, mit Besuch des Südtiroler Landtages und Gespräch mit dem Südtiroler Landeshauptmannes Arno Kompatscher.
Auf die rund 60-köpfige Reisegruppe wartete ein sehr abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das durch die vielen Gespräche mit Bürgermeister, Präsidialsekretär und Landeshauptmann auch politisch sehr interessante Einblicke Südtirols, die die autonome Region aktuell beschäftigen.
Bei einer ausgesprochen schönen Witterung genossen die Landkreispolitiker den Aufenthalt auf der Seiser Alm, ehe man auf dem Schloss Pröselt nach einer Führung beim Abendessen im Rittersaal das Gespräch mit den Völser Kommunalpolitikern und Bürgermeister Othmar Stampfer führte. Beeindruckt nahmen die Ausflügler beim Rundgang durch Völs die verschiedenen neu gebauten öffentlichen Einrichtungen samt Rathausführung zur Kenntnis. Nach einem Besuch des Südtiroler Archäologiemuseums mit einer Reise durch die Vergangenheit Südtirols, bei der auch die Mumie „Ötzi“ zu sehen war, gab Präsidialsekretär Helmut Renzler einen sehr interessanten Einblick in die politischen Gegebenheiten Südtirols im Sitzungssaal des Südtiroler Landtages. Viele Themen der autonomen Region stellen die Südtiroler vor große Herausforderungen, wie der Präsidialsekretär erläuterte. Viel Zeit nahm sich auch der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher, der zuvor Völser Bürgermeister war, für die Kreispolitiker des Wittelsbacher Landes. Auf der sprachlichen Minderheit fußt der Autonomiestatus Südtirols, der nach dem Zweiten Weltkrieg vereinbart wurde und dem Minderheitenschutz der deutsch- und ladinischsprachigen Bevölkerung diente. Bei dem politischen Querschnitt der verschiedenen Themen durch den Landeshauptmann konnten auch sehr viel Gemeinsamkeiten ähnlich gelagerter Problemfelder festgestellt werden, wie Landrat Dr. Klaus Metzger in seinen Dankesworten feststellte.
Auch die Besichtigung des größten Tunnelprojektes Europas, die Baustelle des 64 Kilometer langen Brennerbasistunnels beeindruckte Kreisräte und Bürgermeister. Er soll 2028 fertig sein, er soll Fahrzeiten für Bahn- und Güterverkehr
massiv verkürzen, Straßen entlasten und aktuell rechnet man mit etwa 10 Milliarden Baukosten. Aufenthalte in Brixen und Innsbruck rundeten die attraktive und bestens organisierte Informationsfahrt ab.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.aichacher | Erschienen am 02.11.2019
Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 02.11.2019
Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.aichacher | Erschienen am 16.12.2019
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