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Ostermarkt Aichach: Rund 3.800 Besucher bestaunten "Airbrush"-Eier, Dekorationsartikel und Töpferwaren

 
Die Musikschule Aichach gab Kostproben ihres Könnens
Draußen, auf dem Vorplatz des Sisi-Schlosses, herrscht vorösterliche Ruhe. Die strahlende, aber noch ein wenig kalte Frühlingssonne taucht das altehrwürdige Gebäude in ein pittoreskes Licht.

Keine Hektik stört die wohlgeordneten Abläufe. Aussteller Jürgen Sturm baut bedächtig seinen Stand auf und drapiert sorgfältig die hölzernen Dekoartikel. Ein paar Schritte weiter hat Brigitte Neumaier bereits Quartier bezogen. An ihrem Kassenstand versorgt die Schloss-Kastellanin die ersten eintreffenden Besucher mit Eintrittskarten zum 9. Aichacher Ostermarkt. Vor dem Eingang zum Schlossgebäude bringen Jugendliche der Musikschule Aichach die Notenständer in Stellung und versuchen, ihre Instrumente zu stimmen. Doch schon bald merken die Bläser, dass die etwas wärmeren Innenräume des Schlosses besser für ihr Vorhaben geeignet sind. Im kleinen Empfangssaal steht Bürgermeister Klaus Habermann und begrüßt nach und nach die Gäste. Aus einem Nebenraum ertönen erste Trompetenklänge, die Stimmung wird feierlicher. Alles ist für eine würdige Eröffnung angerichtet. Mit vier Sätzen aus der „Suite classique“ von Tom Dawitt geben die Bläser der Musikschule Aichach dann auch den musikalischen Startschuss für den Ostermarkt. Anschließend verspricht Klaus Habermann den Besuchern der Ausstellung „Osterfeeling pur“. Ostereier aller Art und Größe, Enten-, Gänse- und Straußeneier sowie fein bemalte Ostereier aus der Bukowina werden die „Lust auf Ostern“ wecken, gibt sich Aichachs Stadtoberhaupt sicher, wenngleich er nicht so genau wisse, was es mit „Airbrush-Eiern“ auf sich habe. Die enorme Bandbreite reiche, so Habermann, von österlicher Floristik über Korbwaren, Wachsarbeiten, Osterkerzen bis hin zu Gesticktem und Geklöppeltem. Während der Ansprache wird Sekt und Orangensaft gereicht. Dicht an dicht drängen sich die neugierigen und kunstverständigen Besucher inzwischen in den eng verwinkelten Gängen des Sisi-Schlosses. Einen „herzlichen Dank“ richtet Klaus Habermann an „sein Verwaltungsteam“ um Marianne Breitsameter. Und ein besonders großes Lob bekommt schließlich Gertraud Seidl, die in diesem Jahr erstmalig – mit Unterstützung der Unterwittelsbacher Dorfgemeinschaft – die Bewirtung übernommen hat. Die Ansprache ist zu Ende, der Tross um Bürgermeister Klaus Habermann setzt sich langsam in Bewegung. Einer der ersten Anlaufpunkte ist der Stand von Bärbel Güttinger. Ihre Kollegin Ulrike Höß-Talmann hält dem interessierten Rathauschef eine „Sisi-Seife“ unter die Nase. „Wonach riecht denn Sisi?“, frägt Klaus Habermann mit einem verschmitzten Lächeln und erhält daraufhin eine kleine Einweisung in die „Seifenkunde“. Auch Ehefrau Heidi Habermann inspiziert die einzelnen Stände genau, mustert die verschiedenartigen Eier und erkundigt sich bei den Ausstellern nach den Besonderheiten der Exponate. Es ist spät geworden an diesem Samstagvormittag. In der Wirtsstube im Erdgeschoss lassen sich die Besucher nieder, trinken Kaffee und essen selbstgebackene Kuchen. Der Duft von „Auszogenen“, Schmalzgebäck und Bratwürsten dringt vom Innenhof in das Schlossgebäude. Auf dem Freigelände, am Stand von Jürgen Sturm, herrschen mittlerweile rege Betriebsamkeit und geschäftiges Treiben. Auch die Sonne hat ihre Bemühungen intensiviert. Sie scheint nun wesentlich wärmer.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin aichacher | Erschienen am 05.04.2012
myheimat-Stadtmagazin aichacher | Erschienen am 14.12.2012
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